Schulsozialarbeit: NMS Krems als Leuchtturm. Seit 15 Jahren ist die Schulsozialarbeit an der NMS Krems für Schüler, Eltern und Lehrer eine wichtige Unterstützung.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 27. November 2020 (04:38)
Würdigten 15 Jahre Schulsozialarbeit in Krems: Bildungsamtsleiter Georg Braunschweig, Kathrin Liebig (Young), Bürgermeister Reinhard Resch, NMS-Direktor Alfons Russ, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Stadträtin Sonja Hockauf-Bartaschek und Young-Geschäftsführerin Gerda Bernauer (von links).
Martin Kalchhauser

Was 2005 am Hafnerplatz und am Mitterweg begann und ab 2011 im neuen Schulzentrum fortgesetzt wurde, darf zu Recht als Erfolgsprojekt bezeichnet werden: Die Schulsozialarbeit unterstützt Schüler, Lehrern und Eltern gleichermaßen.

„Das bräuchte es in allen Schulen“, meinte Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, die an der Spitze einer Delegation stand, die an Ort und Stelle zum 15-Jahr-Jubiläum gratulierte. „Es genügt nicht, ,Feuerwehr zu spielen‘, dieses Angebot sollte mehr Kindern dauerhaft zur Verfügung stehen.“ Direktor Alfons Russ: „Das tolle Angebot hilft uns irrsinnig. Das ist gerade in Krisenzeiten bemerkbar.“

Dass an der neuen Schule sogar ein eigener Platz für die hier tätige Diplomsozialarbeiterin Sigrid Schmid eingeplant wurde, würdigten Geschäftsführerin Gerda Bernauer und ihre Kollegin Kathrin Liebig vom Trägerverein „Young“: „Das war 2011 eine Premiere!“

Noch etwas ist in Krems besonders: Die Stadt kommt für zwei Drittel der Kosten der elf Wochenstunden auf, für ein Drittel das Land. Anderswo ist die Aufteilung umgekehrt, wie Stadtchef Reinhard Resch anmerkte. Für Schul-Stadträtin Sonja Hockauf-Bartaschek ist erfreulich, dass die Schulsozialarbeit „Einst negativ besetzt“ war und sich gewandelt hat.

Wichtige Erfahrung laut Königsberger-Ludwig: „Ihnen wird geholfen, sie lernen aber auch, sich Hilfe zu holen!“