Turbulente Szenen bei der Entenjagd in Palt

Erstellt am 05. August 2022 | 04:20
Lesezeit: 2 Min
Symbolbild Enten Entenjagd
Foto: Creaturart Images / shutterstock.com
Störte Winzer Niederwildjagd und bedrohte Jäger? Für weitere Zeugeneinvernahmen musste vertagt werden.
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Er habe am 30. Dezember des Vorjahres bei der Mündung der Fladnitz in die Donau Enten gefüttert – in seinem Jagdrevier, das Richtung Donau verläuft, wie der Winzer vor Gericht betonte: „Dann haben sich vis a vis Jäger aufgestellt und in meine Richtung g‘schossen“, schilderte der Winzer.

Er bekannte, dass er sich natürlich aufgeregt und geschrien habe: „Ihr könnt do net herumballern und in meine Richtung schießen!“ Mit dem Erschießen habe er den Jägern aber nicht gedroht, leugnete der Angeklagte den Vorwurf der gefährlichen Drohung.

Eine Jagdteilnehmerin wollte unflätige Äußerungen und diese Drohung aber gehört haben und meinte im Zeugenstand: „Er war im falschen Revier. Er wollte die Jagd stören, das hat er schon einmal mit dem Traktor gemacht.“

Das unentschuldigte Fehlen eines Zeugen machte eine Vertagung erforderlich und brachte dem Fehlenden eine 100-Euro-Ordnungsstrafe ein.

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