„Notfall auf Donau“ endete glimpflich. Großalarm für die Donau-Feuerwehren gab es am Dienstag. Zum Glück stellte sich die Angelegenheit später als harmlos heraus. Es kamen keine Menschen zu Schaden.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 08. August 2018 (09:50)
FF Mautern/Sascha Fitzal

Am frühen Abend des Dienstags wurde von einem Anrufer in der Bezirksalarmzentrale ein Notfall auf der Donau gemeldet. Laut des Informanten seien drei Personen auf Höhe von Rührsdorf (Stromkilometer 2.014) in der Donau in Not geraten. Aufgrund dieser Aussage löste der diensthabende Disponent einen sogenannten „T3“ (technischer Einsatz mit mehreren in Not geratenen Personen, Anm.) aus.

Fünf Donau-Feuerwehren im Einsatz

Dies führte aufgrund des neuen Donau-Alarmplanes dazu, dass gleichzeitig Mitglieder der „Donau-Feuerwehren“ Aggsbach Markt, Dürnstein, Mautern, Palt und Krems in ihre Uniformen schlüpften. Da sich zum Zeitpunkt der Meldung bereits Zillenfahrer im Mauterner Feuerwehrhafen befanden, konnten die Einsatzboote schon vorab einsatz- und ausfahrbereit gemacht werden.

Mauterner Boote waren rasch bereit

Dies führte dazu, dass die Mauterner Boote innerhalb weniger Minuten bereits besetzt und im Wasser waren. Seitens der Feuerwehr Mautern waren das A-Boot und das Feuerwehrrettungsboot (FRB) donauaufwärts unterwegs. Als beide bereits kurz vor der angegebenen Einsatzadresse waren, konnte die Einsatzleitung Dürnstein für alle Einsatzkräfte Entwarnung geben.

Abenteuer endete zum Glück glimpflich

Laut deren Information hatten sich die als in Not geraten gemeldeten Personen aus eigener Kraft ans Ufer retten können. Verletzt wurde offensichtlich niemand. Für die eingesetzten Kräfte hieß es danach, die Geräte zu versorgen und Boote für den nächsten Notfall einsatzbereit zu machen.