Autodiebe schlugen mit „Code-Grabber“ zu - und landeten vor Gericht

Erstellt am 27. Mai 2022 | 05:12
Lesezeit: 2 Min
Code Grabber Symbolbild
Symbolbild
Foto: Potashev Aleksandr, Shutterstock.com
Funksignal abgefangen, Fahrzeuge gestohlen. Georgier brauchten Geld „für herzkrankes Kind“.
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Von Parkplatz zu Parkplatz in Ober- und Niederösterreich tourte ein georgisches Paar (35- und 44-jährig) und stahl Fahrzeuge.

Es spähte Fahrer aus, die gerade dabei waren, ihre Fahrzeuge zu verschließen. Mit einem sogenannten „Code-Grabber“ fing das Duo die Funksignale ab, und öffnete so die Fahrzeuge. Danach stahl das Paar, was nicht niet- und nagelfest war – insgesamt 30-mal.

In Krems scheiterte das Duo – es wurde gestört. Aber in Maria Langegg konnte es Bargeld und in Schrems ein Tablet erbeuten. Vor Gericht waren die beiden geständig und beteuerten: „Wir brauchten Geld für unser herzkrankes Kind.“

Für die bislang unbescholtenen Angeklagten setzte es je 20 Monate, davon drei Monate hinter Gittern.

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