Von Rohr getroffen: 26-Jähriger bei Arbeitsunfall schwer verletzt

In einer Künette stehender Mann aus dem Bezirk Zwettl wurde in Allentsgschwendt (Gemeinde Lichtenau, Bezirk Krems) von 150 Kilogramm wiegendem Entwässerungsrohr, das ein von einem Gmünder gelenkter Bagger verlegen wollte, getroffen. Verdacht auf Querschnittlähmung!

Aktualisiert am 26. November 2021 | 12:27
Beide wurden per Notarzthubschrauber ins Spital geflogen
Der schwer Verletzte 26-Jährige aus der Gemeinde Echsenbach im Bezirk Zwettl wurde vom Notarzthubschrauber ins Spital geflogen
Foto: APA, Red.

Ein 26-Jähriger ist am Donnerstagnachmittag bei einem Arbeitsunfall in Lichtenau im Waldviertel (Bezirk Krems) schwer verletzt worden. Der Zwischenfall spielte sich im Zuge der Arbeiten an einem Regenwasser-Entwässerungskanal im Zuge der Umfahrung Allentsgschwendt ab.

Bagger mit Betonrohr kippte

Der 26-jährige Mitarbeiter eines Subunternehmens der Firma Swietelsky - er stammt aus der Gemeinde Echsenbach im Bezirk Zwettl - stand zum Zeitpunkt des Unfalls in einer 2,20 Meter tiefen Künette. 

Ein 40-jähriger Mann aus Gmünd wollte mit seinem 15-Tonnen-Kettenbagger ein rund sechs Meter langes, 160 Kilogramm schweres Betonrohr verlegen. Dabei kam das Fahrzeug ins Kippen, das Rohr schwenkte aus.

Mit Helikopter abtransportiert

Obwohl das Rohr mit einem Gurt ordnungsgemäß fixiert war, traf es den Arbeiter in der Künette und warf ihr zu Boden, wo er schwer verletzt liegen blieb. 

Nach der notfallmedizinischen Erstversorgung an Ort und Stelle wurde das Unfallopfer vom ÖAMTC-Notarzthubschrauber ins Universitätsklinikum St. Pölten geflogen.

Schwerst verletzt im Spital

Beim 26-Jährigen bestand der dringende Verdacht auf eine Querschnittslähmung. Das zuständige Arbeitsinspektorat wurde über den Unfall in Kenntnis gesetzt und nahm ebenso Ermittlungen an Ort und Stelle auf wie die Polizei.