Waldviertler am Wort: EU-Befragung bis Ende November. Was braucht der ländliche Raum? Wie entwickeln sich die ländlichen Regionen? Bis Ende November kann man bei der EU-Onlinebefragung unter www.noe-regional.at/europa mitmachen.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 14. November 2020 (07:36)
Johanna Mostböck, Landesjugendreferentin für das Waldviertel: "Landesjugendreferentin Waldviertel Johanna Mostböck Fotocredit: Privat
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"Was kann die EU für meine Region tun?" Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Online-Befragung, an der jeder bis zum 30. November mitmachen kann.

Eichting-Appell: "Mitmachen!"

EU-Landesrat Martin Eichtinger appelliert an die Menschen, sich darüber Gedanken zu machen, was der ländliche Raum braucht und wie sich die Regionen entwickeln. "Jetzt bei der EU-Onlinebefragung mitzumachen heißt mitbestimmen", appelliert Eichtinger an eine aktive Betätigung der Menschen. Ländliche Regionen haben eine eigene Dynamik in der Entwicklung.

Die europäische Kommission startet daher mit einer neuen Initiative eine europaweite Online-Befragung für Menschen in ländlichen Regionen. Eine breit angelegte Meinungsumfrage aus Brüssel widmet sich den Themen des demografischen Wandels, der örtlichen Anbindung in den Gemeinden, dem Einkommensniveau und dem Zugang zu Dienstleistungen.  

Konkrete Maßnahmen betroffen

Eichtinger: „Diese Online-Befragung der EU richtet sich an alle, die ihre Anliegen und Beobachtungen ihrer Region nach Brüssel tragen wollen. Ich lade deshalb alle Niederösterreicher ein, mitzumachen, mitzugestalten und durch ihre Stimme mitzuwirken."

Die Entwicklung einer Gemeinde, Niederösterreichs und Europas sei als gemeinsames Projekt zu sehen, mit allem was dazu gehöre: das soziale Umfeld, die Arbeitsplätze, der Naturraum, die Identifikation mit der Region. "Ziel ist es, an konkreten Maßnahmen für den ländlichen Raum zu arbeiten. Mitmachen kann jeder!"

Visionen bis zum Jahr 2040

Bis 30. November sind alle Menschen aus ländlichen und städtischen Gebieten in Europa eingeladen, ihre Stimme in einer öffentlichen Umfrage abzugeben. Die Teilnehmer werden zu ihren Bedürfnissen ihrer Regionen befragt, es werden von den Chancen des ländlichen Raums bis hin zu den Zielen einer gemeinsamen Agrarpolitik erhoben, um daraus eine Zukunftsvision bis 2040 zu erarbeiten.

NÖ.Regional wichtiger Berater

Johanna Mostböck, Landesjugendreferentin für das Waldviertel: „Jeder Bürger hat die Möglichkeit, seinen Input zur Entwicklung seiner nahen Umgebung bei der EU einzubringen. Ich habe mitgemacht, weil mir die Entwicklung ländlicher Lebensräume und der Stellenwert der Landwirtschaft am Herzen liegen!“ Die NÖ.Regional ist Berater, wenn es um Regional- und Kommunalberatung geht und erste Anlaufstelle für Gemeinden und Vereine in Niederösterreich, aber auch als Service-Agentur zu EU-Förderungen für Gemeinden und Städte im Bereich der Regionalentwicklung.  

Mitreden heißt mitgestalten

Geschäftsführerin Christine Lechner von NÖ.Regional: „Regionalentwicklung ist gerade in Niederösterreich ein gelebtes Miteinander seit Jahren. Regionalentwicklung ist auch Vernetzung und Empowerment der regionalen Akteure.

Alle Bewohner unseres Bundeslandes haben in dieser Phase die Möglichkeit, aktiv mitzureden und mitzugestalten, durch eine europaweite Bürgerbeteiligung. Die Bevölkerung in Entscheidungen einbeziehen – das sorgt für nachhaltigen Erfolg und Akzeptanz von Projekten und Entscheidungen.“

Nähere Informationen:

www.noeregional.at/europa