Erinnerung sichern: Gföhler Aufruf zur Mithilfe. 2020 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal. Dokumente sollen für Generationen gesichert werden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 12. Januar 2020 (04:30)
Friedrich Weber ruft zur Mithilfe für sein Projekt „Schicksale der beiden Weltkriege“ auf.
MK

Der Zweite Weltkrieg brachte Tod und Leid über den gesamten Kontinent – sein Ende jährt sich im Jahr 2020 zum 75. Mal.

Anlass genug, den Schicksalen von Soldaten und zivilen Opfern dieses verheerenden Völkersterbens nachzugehen und vor allem vorhandenes Material für die Zukunft und die nächsten Generationen zu sichern.

Der Gföhler Buchautor Friedrich Weber startet daher einen Aufruf, Sterbebilder, Dokumente, Marschbefehle, Berichte, Tagebücher, Feldpost und ähnliche historische Materialien zur Archivierung zur Verfügung zu stellen. Die Unterlagen werden im Anschluss wieder zurückerstattet.

„Jeder dokumentierte Einzelfall fügt sich schlussendlich zu einem Gesamtbild. Jeder Einzelfall beschreibt aber auch ein persönliches Schicksal, gibt Einblick in Leben und womöglich Sterben des Betroffenen“, beschreibt der bekannte Buchautor sein Projekt. Die Darstellung von Leid, Elend und Sorgen der Angehörigen vermag vielleicht nächste Generationen zu inspirieren, sich mit der Geschichte der Heimat und ihrer Ahnen auseinanderzusetzen.

Die Archivierung wird sich nicht nur auf den Zweiten Weltkrieg beschränken, sondern auch auf den Ersten Weltkrieg ausgedehnt werden – sofern dazu noch Unterlagen zur Verfügung stehen.

Interessierte und Leihgeber werden gebeten, mit Friedrich Weber Kontakt aufzunehmen: 0664/1663290 oder per Mail an info@archiv-weber.at