Hagel schadet Marillen-Ernte in Rossatz

Mitten in der Erntezeit sorgte ein Unwetter am Montagabend für schwere Schäden bei den Marillenbauern in Rossatz.

Franz Aschauer
Franz Aschauer Erstellt am 29. Juli 2021 | 05:47
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Foto: Kalchhauser

Es ist der Wermutstropfen in einem ansonsten zufriedenstellenden Marillenjahr: Das Hagelunwetter, das am Montagabend über Rossatz niederging, sorgte bei den hiesigen Bauern für schwere Schäden, wie Franz Reisinger, Obmann des Verein Wachauer Marille, berichtet. Und das mitten in der Erntezeit.

Ansonsten bilanzieren die Züchter der süßen, orangefarbenen Frucht trotz der beinahe schon üblichen Frostnächte im Frühjahr positiv. Die Erntemenge liegt leicht unter dem Durchschnitt, dafür ist die Qualität „erstaunlich gut“, so Reisinger.

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Abgesetzt werden die Marillen vorwiegend bei ihren Erzeugern, einige wenige Obsthändler kaufen die restlichen Mengen. „Übrig bleibt im Regelfall nichts“, sagt Reisinger, der wie seine rund 220 Kollegen in der Wachau noch eine gute Woche mit dem Pflücken der Früchte beschäftigt sein wird.

Wer nicht sicher ist, ob er es auch tatsächlich mit echten Wachauer Marillen zu tun hat, dem empfiehlt Reisinger beim Kauf auf eben diese Herkunftsbezeichnung zu achten – oder aber nach der Sorte zu fragen. Hier sollte es sich um eine „Klosterneuburger“ oder eine „Ungarische Beste“ handeln.

Der Preis für ein Kilo Wachauer Marillen beträgt je nach Qualität zwischen 4,50 und 6 Euro. Was sie zu den wohl besten ihrer Art macht? „Ihr Aroma, Geruch und ihre Saftigkeit“, sagt Reisinger.