Wissenschafter unterstützen engagierte Klima-Kämpfer. Die dritte Klima Parade der Kremser "Fridays For Future" Bewegung ging dieses Jahr unter etwas veränderten Bedingungen über die Bühne.

Von Michaela Sommer. Erstellt am 21. September 2020 (13:07)

Mit Mund-Nasen-Schutz zogen die etwa 100 Aktivisten von ihrem Treffpunkt beim Pavillon im Stadtpark über den Südtirolerplatz und die Obere Landstraße zum Pfarrplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfand. 

Konkretes Handeln gefordert

Tatkräftige Unterstützung erhielten die durchwegs friedlichen Demonstranten auch von wissenschaftlicher Seite.

Unter dem Motto "Taten statt Worte" forderten auch Alina Brad (Politikwissenschaftlerin der Uni Wien), Martin Scheuch (Professor an der Hochschule für Agrar - und Umweltpädagogik) und Mathias Kirchner (Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit der BOKU Wien) in ihren Reden die Politik zu konkreten Handlungen auf, um der Klimaproblematik entgegenzutreten. 

Worten müssen Taten folgen

In sogenannten "Erwartungsboxen" konnten alle Teilnehmer Wünsche und Erwartungen an die Kremser Klimapolitik schriftlich deponieren. Diese Boxen sollen auch den Vertretern der Stadtpolitik übergeben werden um dem Motto "Taten statt Worte" Nachdruck zu verleihen.

Eines machten die Aktivisten der Klima-Demonstration jedenfalls klar: Wir schliessen uns dem Ruf der Wissenschaft nach einem Kurswechsel der Politik an!" Und sie zeigen Entschlossenheit: Man werde weitermachen, bis auf Worte endlich auch Taten folgen.