Wachau: "Mensch in Donau!" war Fehlalarm um eine Boje

"Da kämpft ein Mensch in der Donau um sein Leben!" Mit diesem Notruf wurde am Nachmittag des Mittwochs (1. Dezember) gegen 13.30 Uhr eine Hilfsaktion ausgelöst. Letztlich handelte es sich aber gottlob um einen Fehlalarm.

Erstellt am 03. Dezember 2021 | 13:09
Lesezeit: 1 Min
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Die Stromboje, die zur Energiegewinnung auf Höhe Joching in der Donau hängt, sorgte am Mittwoch für Aufregung.
Foto: NÖN-Archiv

Polizei, Rotes Kreuz, Wasserrettung und Feuerwehr standen im Einsatz, als es vermeintlich galt, ein Menschenleben zu retten.

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Mensch im 5 Grad kalten Wasser?

Auf Höhe Joching hatte jemand beobachtet, wie ein Mensch in der aktuell nur rund 5 Grad Celsius kalten Donau trieb. Sofort wurde eine groß angelegte Rettungsaktion ausgelöst.

So starteten mehrere Polizeistreifen, das Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungswagen des Roten Kreuzes Krems in Richtung des Notfallortes. Alarmiert wurden auch die Wasserrettung, der Kremser Notarzthubschrauber und zwei Polizei-Helikopter.

"Person hält sich an Boje fest!"

Wenig später konkretisierte ein Anrufer den Notfall sogar und wollte gesehen haben, dass ein Fallschirm oder ein Paragleiter mitsamt dem Sportler in den kalten Fluten zu sehen sei. Dieser halte sich in seinem Überlebenskampf an einer Boje fest.

Doch letztlich stimmte auch diese Beobachtung nicht. Klarheit konnte erst die Nachschau der Freiwilligen Feuerwehr Weißenkirchen mit ihrem Rettungsboot bringen.

Objekt war ein zweite Boje

Diese konnte nach kurzer Zeit Entwarnung geben. "An der Stromboje hängt eine weitere, kleine Boje", meldeten die Helfer sinngemäß an die Einsatzleitung. Die Notrufe hatten sich als Fehlalarm herausgestellt, weshalb  alle Hilfskräfte wieder abziehen konnten. Die betroffene Strom-Boje ist ein Strömungskraftwerk im Fluss, die mit einer Kette am Grund verankert und per Kabel mit dem Stromabnehmer verbunden ist.

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