Erster Heilwald rund um Göttweiger Mammutbäume entsteht

Erstellt am 30. September 2022 | 04:59
Lesezeit: 2 Min
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Zertifizierung als Heilwald: Anne Rabes, Projektmanagerin Internationale Zertifizierungsstelle Heilwald, Karl Ennsfellner, Geschäftsführer IMC Krems, Gerhard Grabner, Wirtschaftsdirektor des Stifts, Forstmeister Pater Maurus Kocher und Horst Klinkmann, Präsident der International Society of Forest Therapy.
Foto: Stift Göttweig
Stift Göttweig wird einen Teil seiner Waldflächen künftig als Heilwald für innovative Gesundheitsangebote zur Verfügung stellen.
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Rund 53 Hektar wird es groß sein, das Waldstück rund um die Mammutbäume, das künftig als Heilwald dienen soll.

Bereits seit 2001 ist die Fläche als Erholungswald ausgewiesen, seit 2020 arbeitet man im Stift gemeinsam mit Ärzten und spezialisierten Therapeuten des Teams von „Im Zentrum“ aus Furth an der Erlangung des Gütesiegels als Heilwald. Durch die Kooperation von Gesundheitsbereich und dem Göttweiger Forstbetrieb sollen innovative Gesundheitsangebote geschaffen werden.

Die Internationale Gesellschaft für Waldtherapie und die Internationale Zertifizierungsstelle Heilwald akkreditierten den Heilwald. Begutachtet wurde er vom IMC Krems und dem Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft.

„Besonders in Zeiten der Pandemie und des Klimawandels erfährt der Wald mit all seinen Leistungen eine neue Aufmerksamkeit. Daher widmet das Stift ein Prozent seiner Waldfläche als Heilwald“, sagt Pater Maurus Kocher vom Benediktinerstift.

Bis Ende 2023 soll der Wald mit dem Team von „Im Zentrum“ zum Behandlungsort und ersten Heilwald Österreichs entwickelt werden.

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