Donaubrücke Mautern: Sanierung unumgänglich. Für die Donaubrücke Stein-Mautern erscheint nach Angaben des niederösterreichischen Straßendienstes eine "dauerhafte Sanierung in absehbarer Zeit unumgänglich". Aufgrund des Ergebnisses der Zustandserhebung 2020 werde die Lastbeschränkung auf fünf Tonnen herabgesetzt. Die neue Regelung gilt ab Montag.

Von APA / NÖN.at. Update am 04. Dezember 2020 (08:09)
Donaubrücke Mautern 
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Die 1895 errichtete Brücke befindet sich dem Straßendienst zufolge aufgrund ihres Alters von 125 Jahren und des nicht unbeträchtlichen Verkehrsaufkommens von etwa 11.000 Kfz täglich "derzeit in einem verkehrssicheren, aber trotzdem dringend sanierungsbedürftigen Bauzustand". Die entsprechende Erhebung sei bereits von den üblichen sechs Jahren auf zwölf Monate verkürzt worden. Eine schon verhängte Lastbeschränkung von 16 Tonnen wurde im Oktober 2018 auf neun Tonnen reduziert. Seit September 2020 gibt es auch keine Ausnahmeregelung für Schulbusse mehr.

Ab Montag werden es nur mehr fünf Tonnen sein. Als weitere Sofortmaßnahme nannte der Straßendienst die Umstellung im Winter von Salz auf Splittstreuung, "um den raschen Korrosionsfortschritt zu verlangsamen".

Um die Benützung der Donauquerung sicherzustellen, werde nun an einem Instandsetzungs- bzw. Erneuerungskonzept gearbeitet, das gemeinsam mit der Region, dem Bundesdenkmalamt und dem Weltkulturerbe abgestimmt und zur Bewilligung eingereicht werden soll. Nach Abschluss der Genehmigungsverfahren soll umgehend mit den Ausschreibungen und dem Bau einer temporären Behelfsbrücke begonnen werden. Nach Fertigstellung könne mit den eigentlichen Brückenbauarbeiten begonnen werden, so der Straßendienst