Klenk & Meder: Die Stärke eines Familienunternehmens. Klenk & Meder ist in rund 50 Jahren zu einem der wichtigsten Arbeitgeber in der Landeshauptstadt St. Pölten gewachsen.

Von Max Steiner. Erstellt am 11. November 2020 (04:38)
Den NÖN-Leopold in der Kategorie Wirtschaft für Klenk & Meder überreichte Chefredakteur Daniel Lohninger (rechts) an Herbert Klenk.
Marschik

Im Universitätsklinikum-Neubau in St. Pölten, in der neuen Landesgalerie in Krems, im Wiener Icon Tower, in der SCS oder im Flughafen Wien – überall steckt Know-how von Klenk & Meder drin.

Zahlreiche Großprojekte hat der NÖN-Leopold-Preisträger in der Kategorie Wirtschaft in den letzten Jahren umgesetzt, zeigt sich Geschäftsführer Herbert Klenk stolz und dankte auch im Namen aller Mitarbeiter. Aus dem Zwei-Mann-Betrieb, den sein Vater Herbert Klenk sen. 1968 mit Helmut Meder gründete, ist in rund einem halben Jahrhundert Österreichs größtes, privates Elektro- und Haustechnikunternehmen geworden.

Mehr als 800 Mitarbeiter zählt die Unternehmensgruppe mittlerweile, zu der auch das Installationsunternehmen Maroscheck mitsamt dem heuer übernommenen Wieselburger Betrieb Maitz gehört. 2019 brachte mit 114 Millionen Euro den höchsten Umsatz der Firmengeschichte. Trotzdem lebt Klenk & Meder die Stärken eines Familienunternehmens, betont Herbert Klenk.

„Ich sage immer wieder zu meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, meine Tür steht offen, wenn jemand etwas braucht. Ich habe das bei meinem Vater gelernt und möchte das bei mir im Haus weitergeben und alle meine Mitarbeiter leben auch dieses Konzept“, weiß Klenk. „Ich glaube, das ist auch die Erfolgsgeschichte.“ Mehr als 1.000 Lehrlinge in 50 Jahren hat Klenk & Meder selbst ausgebildet.

Nächste Schritte Richtung Westen

Etwa 60 Prozent des Umsatzes macht das Unternehmen derzeit in Wien. Standorte gibt es neben der Zentrale in der Klenkstraße in der Landeshauptstadt auch in Wiener Neudorf, Krems und Purgstall, in Wieselburg wird in diesen Tagen der Spatenstich für das neue Firmengebäude gesetzt.

Vom neuen Münchner Büro aus sollen Projekte in der bayrischen Metropolregion akquiriert werden. „Wir wollen Fuß fassen im Westen. Schauen wir mal, wie weit wir in diese Richtung noch marschieren“, blickt Herbert Klenk in die Zukunft des St. Pöltner Vorzeigeunternehmens.