Aussicht auf eine „Win-win-Lösung“?. Leserbrief zur Debatte rund um die geplante Absiedlung der Retzer Apotheke vom Hauptplatz und die somit gefährdete Hausapotheke der Retzbacher Ärztin.

Erstellt am 17. März 2020 (12:16)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

Wenn es in diesem FALL um Patientenversorgung und Arbeitsplatzsicherung für Apothekerpersonal und den Lebensraum Retzer Hauptplatz geht, und - wie beteuert wird - nicht GELD der Hauptbeweggrund ist, dann überlegen sich Ärztin und Apothekerin vielleicht einen Weg, wie sie beide zusammenarbeiten können, indem die Leisser-Apotheke eventuell eine Art Filiale am Unterretzbacher Standort der Ärztin öffnet. Entschuldigt meine Naivität, aber vielleicht braucht‘s nur ein wenig Kreativität für einen gegenseitigen Vertrag, von dem dann alle mehr haben als von einem Schuss aus der „Hüfte“ bzw. einer Art Duell-Situation am Rücken vieler.

Ich kenn die rechtliche Lage nicht, aber eine Win-Win-Lösung zum Ersten für Leisser und Sprung und zum Zweiten für Angestellte und Patienten würde ich heraufdämmern sehen: Die Apothekerin verkauft aus dem Vollen an alle in der Region, die Ärztin hat ihre Patienten schnellstens versorgt und muss auch was davon haben, die Retzer und Retzbacher Arztpatienten haben eine Apotheke vor Ort, das Angestelltenpersonal bleibt in Arbeit und letztlich tut‘s dem Retzer Hauptplatz auch gut.

Vielleicht braucht‘s auch für Ärztin und Apothekerin in einem Boot eine Unterstützung (finanziell oder/und anderer Art) durch die Gemeinden Retz und Retzbach sowie durch BürgerInnen.

Eine sachlich angeregte Diskussion wünscht.

Franz Seidl, Unterretzbach

Leserbrief zu u.a. " Retzer Apotheke siedelt aus Zentrum ab "