„Das Werk ist vollbracht“. Die Stadtgemeinde Waidhofen an der Thaya hat nicht erst seit der letzten Zeit, sondern schon seit vielen Jahren ein massives Problem und einen Haufen - der Begriff wurde hier bewusst gewählt – Politiker, die das nicht in den Griff bekommen.

Erstellt am 02. Juli 2019 (10:02)

Nun ist das Werk vollbracht.

Die Personalvertretung, die 1998 von vielen engagierten Mitarbeitern der Gemeinde ins Leben gerufen wurde, ist jetzt Geschichte. Damit hat der „Puppenspieler“, der seit vielen Jahren seine Fäden im Hintergrund zieht, wieder einen Sieg gelandet.

Die Aussage der Personalvertretung, dass mit dem Stadtamtsdirektor gute Ergebnisse für die Mitarbeiter erzielt wurden, kann ich nicht nachvollziehen. Mir liegen einige Fälle vor, wo in letzter Zeit eindeutig Entscheidungen gegen das Wohl von Bediensteten getroffen wurden.

Das wahre Problem der Waidhofner Gemeinde ist allen jenen nicht fremd, die Einblick in die Machtspiele dieser bedauernswert narzisstischen Persönlichkeit haben. Ganz nebenbei bemerkt wird ihm das bunte Treiben auf dem Rücken der Mitarbeiter mit einem Jahresgehalt von rund 183.000 Euro (laut Rechnungsabschluss 2017, inkl. 25 %iger Personalzulage, zuzüglich Überstunden und Zulagen!) monatlich versüßt, eine Farce, die seinesgleichen sucht. Allein die Tatsache, dass im letzten Jahr elf Beschäftigte das Handtuch geworfen haben, spricht eine klare Sprache. In Relation zur Beschäftigungsanzahl ein rekordverdächtiger Negativwert.Von mehreren Seiten wurde in den letzten Jahren angekündigt, das Problem zu lösen und das „Puppenspiel“ zu beenden. Es wird endlich Zeit, dass die handelnden Politiker Waidhofen zu einer Arbeitgeberin machen, der man vertrauen kann, wo man sich wohlfühlt und als Mensch respektiert wird.

Monika Pökl (vorm. Steiner), ehemalige Personalvertreterin in Waidhofen.

Zum Rücktritt der Personalvertretung der Gemeindebediensteten erreichte die NÖN folgender Leserbrief: