Eine „reife Manager-Leistung“. Eine „reife Manager-Leistung“ war das, die der Impfkoordinator am 10.2.2021 abgeliefert hat...

Erstellt am 13. Februar 2021 (09:16)

Eine „reife Manager-Leistung“ war das, die der Impfkoordinator am 10.2.2021 abgeliefert hat. Damit meine ich nicht die Knappheit des Impfstoffes oder überhaupt dessen „Nicht-vorhanden-sein“, also Versäumnisse, die die Herren Kurz und Anschober alleine zu verantworten haben.

Sehr wohl aber denke ich an die Tatsache, dass der Impfkoordinator über Berge von Daten sitzt, sich aber damit in einer Vorbereitungszeit von 3 Wochen offenbar nichts Rechtes anzufangen wusste. Anders ist es nicht denkbar, dass er zwar auf Grund der Vorregistrierung ungefähr wusste, wie viele über 80-Jährige vorhaben, sich impfen zu lassen, aber gleichzeitig auch Jüngere zur Online-Terminbuchung eingeladen hat.

Damit war das Chaos vorprogrammiert, weil nach meiner Erfahrung 7 Minuten nach 10 Uhr, dem Beginn der Buchungsmöglichkeit, keine Termine mehr verfügbar waren. An einen anderen Erklärungsversuch will ich erst gar nicht denken, dass es möglicherweise auch hier wieder, wie bei anderen Anlässen auch schon, Vordrängler gab.

Dabei wäre es so einfach gewesen, diesen dadurch entstandenen Unmut zu vermeiden, wenn man nur jene Jahrgänge eingeladen hätte, die im Impf-Plan zur Impfung vorgesehen waren. Deren ungefähre Zahl musste man ja kennen.

Franz Frühwith, Gastern

Leserbrief zu den Corona-Impfterminen und dem Arikel " Erste Impf-Anmeldung brachte Frust und Enttäuschung ".