"Günstigen Wohnraum" gar nicht erst brauchen. Das Niveau der "FPÖ-Kommunikations-Kultur" ist auch in den Gemeinden schon angekommen...

Update am 13. Oktober 2018 (20:29)

Über die Gemeindebau-Projekte der ÖVP/AfG/FPÖ-Stadtregierung kann man durchaus geteilter Meinung sein und man sollte auch die Standpunkte der SPÖ nüchtern betrachten. Einige berechtigte Einwände seitens der SPÖ sind sicher nicht so einfach von der Hand zu weisen. Was aber gar nicht geht ist die Aussage von Wohnbau-Stadtrat B. Zeilinger (FPÖ) - unterlasse man eine Sanierung in frühestens 30, 35 Jahren, dann bliebe immer noch "günstiger Wohnraum" für Menschen, denen ein "solcher Standard" reiche...

Das klingt schon fast "menschenverachtend" und reiht sich auch nahtlos in manche Aussagen von FPÖ-Landes- bzw. Bundespolitiker/Innen ein. Vielleicht, Herr Wohnbau-Stadtrat sollte es oberste Priorität haben, zu schauen, dass es solch "günstigen Wohnraum" gar nicht erst brauchen würde, oder kennen Sie viele Menschen die nicht gern so schön wohnen wollen? 

Denken Sie einmal darüber nach, ihre Aussage klingt in etwa so - ist in 30 bis 35 Jahren kein Geld zum Sanieren da, ja dann lassen wir diesen Gemeindebau halt "verfallen", es wird ja auch Menschen geben, die dann darin "hausen" wollen...

Franz Döller, Gmünd

Leserbrief zum Artikel "Neuer Wirbel um Gemeindebau"