„Mit aller Kraft gegen Monstrosität“. Wir haben mit Interesse Ihren Artikel über die Haus Bartberg Abstrusität gelesen. Wir Bartberg-Anrainer sind geschockt und versuchen uns zu organisieren, um uns mit aller Kraft gegen diese Monstrosität zu stemmen.

Erstellt am 02. Juli 2019 (09:58)

Die Realisierung dieses Projekts wäre das Ende einer friedlichen Community, niedergewalzt von Baumaschinen, Bussen, Autos, Quad-Bikes, Mountainbikes, Massen-Ausflügler und deren Hinterlassenschaften...

Eine Event Location? Mit Hunderten Partygästen? Im familiären Wohngebiet? Noch einen Streichelzoo? Weil es noch nicht genug Zoos gibt und Tiere zum Streicheln?

Was ist falsch mit den Tieren, die bereits hier leben, seit ewig, in Partnerschaft mit den Anrainern? Nächtliche Besuche frecher Dachse, Füchse, Rehböcke, die Spechte, Fledermäuse, Frösche, Kröten,...

Einen Teich graben? Weil der Wienerwaldsee nicht hübsch genug ist, zuwenig Wasser? Wald abholzen, mehrere Stockwerke hoch und Tiefgaragen runter bauen?

Den Bartberg absichtlich destabilisieren? Was ist mit Biosphärenpark, Schutzwald, Naherholungsgebiet, Wasserschutzgebiet?

Der Bartberg ist so klein, wir sind so wenige hier und befürchten schlicht, dass wir überrollt werden. Zu dem Verlust der Lebensqualität käme unweigerlich ein Sinken der Grundstückswerte. Viele von uns haben ihr Leben lang für diese Lebensqualität gearbeitet, manche sogar über mehrere Generationen.

Wir wollen uns nicht dem Fortschritt verschließen, aber die Umsetzung dieses „Haus Bartberg-Vorhaben“ ist mit Vernunft nicht zu argumentieren.

Eine Anrainerin, Bartberg

Zum Bericht „Diskussion um ‚Haus Bartberg‘ in Pressbaum“ aus der KW 24 zu wilden Gerüchte und hochkochenden Emotionen rund um ein Grundstück am Bartberg, das als Sondergebiet gewidmet ist und nun verkauft werden soll.