Mutig, Liniennetz zu erweitern. Grundsätzlich ist es sehr zu begrüßen, den ohnehin bisher vernachlässigten öffentlichen Verkehr in unserer Stadt zukunftsfit zu machen.

Erstellt am 23. Februar 2021 (15:51)
Der Stadtbus ist auch bei den NÖN-Lesern das Thema der Stunde.
Martin Kalchhauser

Es war mutig, das Liniennetz auf 7 Linien zu erweitern, damit zu verdichten. Dass es in der Kremser Altstadt Nadelöhre gibt, weiß ich als Bewohner, der gelegentlich mit dem Pkw unterwegs ist. Oft genug muss ich in der Göglstraße oder Unteren Landstraße auch auf das Trottoir ausweichen, um an schlampig geparkten oder extrabreiten Pkws, oft auch an breiteren Lieferwägen, ohne Schaden vorbeizukommen. Warum soll es den Bussen anders gehen? Da helfen offenbar nur mehr Poller gegen die Disziplinlosigkeit einiger Pkw-LenkerInnen.

Mag sein, dass hier und für die untere Wegscheid die Busse etwas zu breit sind. Jedenfalls ist dem öffentlichen Verkehr Vorrang zu geben! Was die Verbindung zwischen Göglstraße und Untere Landstraße betrifft, wundere ich mich über Herrn Pototschnig, dem die Gesetzwidrigkeit der dort durchfahrenden Stadtbusse Kritik entlockt. Offenbar stören ihn nicht die nicht StVO-konformen Autofahrer, die dort den „Abkürzer“ nehmen („ausgenommen Anrainer und Radfahrer“). Ich wundere mich, wie viele Anrainer es da stündlich gibt. Das wäre eine lukrative Einnahmequelle für den Stadtsäckel, würde das vom Auge des Gesetzes wahrgenommen und geahndet werden. Übrigens ist der Stadtbus 4 immer schon dort durchgefahren – mit Haltestelle vor der Firma Neunteufel!

Mag. Paul Schilling, Krems