Nächster Lockdown wartet um‘s Eck. Zum Interview mit Manfred Ehrgott, Bezirksstellengeschäftsführer Rotes Kreuz Zwettl, unter dem Titel „Hätten das Virus schon ausgerottet“ erhielt die NÖN folgenden Leserbrief:

Erstellt am 03. Februar 2021 (04:11)

  Einer der sagt was Sache ist. Hut ab, viele werden es lesen, manche nachdenklich werden, aber die wenigsten werden was draus lernen. Argumente, wie „ich hab nix, ich bin gesund“, bis zu „dieser Schnupfen berührt mich nicht“, gibt es viele. Aber es scheint, dass ein echter Waldviertler glaubt, gegen den Virus immun zu sein. Das einzige, was bewiesen wird, ist aber, dass man gegen Vernunft immun ist und damit alle anderen gefährdet. Daher wird es so weiter gehen und der nächste Lockdown wartet schon um die Ecke. Und das ist bei weitem noch nicht alles, Eltern die Ihre Kinder unbedingt in die Schule schicken müssen, obwohl beide Elternteile zu Hause sind, da scheint es mit der Sorge um das Kindeswohl nicht weit her zu sein. Lieferanten von Großmärkten, die ohne Masken liefern, Zeigefinger mit Spucke befeuchten um die Lieferscheine durchzusortieren und lachend sagen: „Hab eh nix.“

Und dann gibt’s noch die, die über mehr Geld und Freizeit verfügen und daher dringend auf die Piste oder sogar nach Südafrika müssen, weil es dort so schön ist und man denen, die sich zu Hause an die Spielregeln halten, die lange Nase zeigen kann.

Und mit dem Flieger kommt dann die nächste Mutation und ein bisschen protzen ist ja auch ganz schön. All das gibt es bei uns im schönen Waldviertel.

Manchmal hat man das Gefühl, ein Waldviertler ist nicht nur „drei Leut“, sondern zwei von diesen dreien sind auch etwas bildungsferner.

- Alfred Bauer, 3922 Thaures

Die in der NÖN abgedruckten Leser-briefe spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.