Parkplatz-Debatte. Bei der Parkplatz-Diskussion in Krems vermisse ich am meisten eine ganzheitliche Betrachtung.

Erstellt am 22. Dezember 2020 (04:46)

Es wird nur über Zonen-Verschiebung (Problem-Verschiebung) diskutiert. Was kommt nach einer Zonen Ausweitung ins Reisperbachtal? Ab 2022 eine Zone bis Scheibenhof und Egelsee?

Wann geht man endlich die Ursachen an? Die Hotspots (Universitäten) müssen auch anderweitig entlastet werden. Mangels attraktiver Alternativen sind die meisten gezwungen, mit dem Pkw anzureisen. Man kann nicht nur die Wertschöpfung bejubeln, aber im Gegenzug nichts dafür tun, dass die Studenten auch außerhalb der Uni Gebäude willkommen sind.

Die wie Schwammerl aus dem Boden schießenden „Studentenwohnungen“ tragen zur Parkplatznot bei. Auch ihre Mieter wollen mehr als nur kurz parken.

Also ja, auch wenn‘s teuer wird: Es braucht zusätzlich zu mehr Parkflächen eine attraktive, auf Hauptrouten mit kurzen Intervallen geführte öffentliche Infrastruktur. Vielleicht würden mehr umsteigen, als man glaubt!

Klaus Schöndorfer, Krems-Stein