Phantasiebezüge für Stadtamtsdirektor. Als Antwort auf den Leserbrief der ehemaligen Waidhofner Personalvertreterin Monika Pökl erreichte folgender Leserbrief die Redaktion:

Erstellt am 03. Juli 2019 (01:29)

„Wenn man als erwiesen annimmt, dass es sich Frau Monika Pökl, die ehemalige Personalvertreterin der Gemeindebediensteten, nicht aus den Fingerspitzen gesogen hat und es tatsächlich zutrifft, was sie in ihrem Leserbrief behauptet hat:

Dass man nämlich dem Stadtamtsdirektor 2017 unvorstellbare 183.000 Euro nachgeworfen hat. In diesem Zusammenhang davon zu sprechen, dass er diesen horrenden Betrag verdient hätte, wäre wohl stark übertrieben. Denn das würde nur den Eindruck zur Gewissheit werden lassen, dass der NÖ Landesdienst tatsächlich ein Zocker-Paradies ist.

Schon deshalb ist Landesrat Waldhäusl gefordert, der in anderen Fällen sonst gleich nach dem Staatsanwalt schreit, als Vizebürgermeister von Waidhofen dafür zu sorgen, dass solche Phantasiebezüge auf ein erträgliches Maß zurückgestutzt und eventuelle Überzahlungen zurückgefordert werden. Andererseits müsste er aber als Mitglied der Landesregierung darauf hinwirken, dass man dort durch stark überzogene Gehälter, die keine Deckung in entsprechenden Leistungen finden, nicht unser aller Steuergeld zum Fenster hinauswirft.“

Franz Frühwirth, Gastern