„Auf befestigten Wegen entfernen!“. Immer wieder beschweren sich Spaziergänger und Wanderer in der Gemeinde Leobendorf über Pferdeäpfel, die von den Reitern nicht weggeräumt werden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 09. Februar 2021 (07:48)

Ich bin selbst Freizeitreiterin – nicht in Leobendorf – und kenne das Thema. Pferdeäpfel sind Dünger und auch Nahrung für viele Insekten und Vögel. Meines Wissens ist es zu akzeptieren, wenn diese auf Feld- und Waldwegen zu finden sind. Auf befestigten Wegen um den Ort sollten Reiter absteigen und diese an den Wegesrand ins Grün befördern.

Junge Pferde kann man so erziehen, dass sie den Popo in Richtung Grün wenden und das Geschäft gleich dort verrichten.

Hufspuren auf Feldwegen machen auch weniger Schaden als schwere Maschinen – sie sind auch für viele Gräser und Samen ein Ort, um dort aufgefangen zu werden und zu keimen.

Viele der Freizeitreiter haben diesen Sport gewählt, um in der Ruhe der Natur zu entspannen. Man kann auch nicht immer nur in einer Reithalle oder auf einem Platz reiten. Vielleicht sollte man höflich auf die Reiter zugehen und sie bitten, die Äpfel zu beseitigen – dies kann Ärger auf beiden Seiten vermeiden. Jeder will ja seinen Sport ausüben können.

Monika Jentsch, Gerasdorf

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