Dafür wurden Sie nicht gewählt!. Wie so viele habe ich das Gefühl, in Waidhofen wird am Stand getreten, werden Chancen verabsäumt und der politische Alltag mit Mikromanagement vertrödelt.

Erstellt am 10. Juli 2019 (08:15)

Es ist leider nicht zu übersehen, dass Waidhofen von den umliegenden Gemeinden in den letzten Jahren im Flug überholt wird. Speziell in den Betriebsansiedelungen und der Schaffung von Wohnraum ist dies sichtbar. Dies ist aber wenig verwunderlich, hält man sich die Stimmung aus Missgunst, Spott und Häme im Gemeinderat vor Augen. Wertvolle Vorschläge, Initiativen und Gestaltungswille werden durch sie vergiftet. Und so kommt es am Ende auch, dass im Gemeinderat über die Anzahl an gespendeten Grillwürsten anstatt ordentlicher und aufrichtiger Gemeindepolitik debattiert wird. Dafür werden die Damen und Herren nicht gewählt!

Welche Fraktion, welcher Stadt- oder Gemeinderat am Ende in diesem Sumpf der Beflegelungen objektiv recht hat, ist nicht beurteilbar und ohnedies drittrangig. Es gilt jetzt primär eine politische Stimmung des Konsenses, der gegenseitigen Achtung und des Ausdiskutierens zu schaffen. Diesen Auftrag haben der Bürgermeister und der Vizebürgermeister in den vergangenen Jahren nicht wahrgenommen. Meine Forderung ist daher ganz deutlich: Schaffen Sie diese Stimmung – sie ist die Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit. Sie haben das Ruder dazu in der Hand und entsprechende Führungsverantwortung!

Bernhard Stellner, gebürtiger Waidhofner

Zum Bericht über die letzte Waidhofner Gemeinderatssitzung .