Lilienfelder „Junges Wohnen“ vor der Bauverhandlung. Material-Engpässe und gestiegene Baukosten als Herausforderungen: Projekt am Lolita-Areal sollabernoch2021starten.

Von Markus Zauner. Erstellt am 06. Juni 2021 (05:33)
Bürgermeister Wolfgang Labenbacher, Techniker Wolfgang Schmid (Westarchitektur), Architekt Gerald Wöhrer, Feuerwehrkommandant Karl Gravogl, Bauamtsleiterin Christiane Rauscher und Bausachverständiger Josef Karner (v. l.) besprachen Details zum Bauprojekt.
privat, privat

Vom ehemaligen Hotel Lolita (und der späteren Flüchtlingsunterkunft) in der Jungherrntalstraße ist nach dem Gebäude-Abriss schon lange nichts mehr zu sehen. Jetzt kommt das dort angestrebte Wohnbauprojekt „Junges Wohnen“ in die Gänge. Bürgermeister Wolfgang Labenbacher bestätigt eine soeben erfolgte Besprechung zur Abstimmung der Einreichunterlagen.

Die endgültige Einreichung ist in den nächsten Wochen geplant, danach folgt die Bauverhandlung.

„Nach dieser wird die Ausschreibung von der Wohnbaugesellschaft WET beauftragt. Wenn alles gut läuft, ist in diesem Jahr mit einem Baubeginn zu rechnen. Die allgemeine Situation derzeit am Bau mit Engpässen bei verschiedenen Materialien und stark gestiegenen Baukosten kann allerdings eine Änderung hervorrufen“, kennt Labenbacher die Problematik. Daher steht aktuell auch in den Sternen, ob der ursprünglich kalkulierte Kostenrahmen von 1,3 bis 1,4 Millionen Euro für die 16 Wohnungen samt 18 Stellplätzen eingehalten werden kann.

Die Stadtgemeinde freue sich laut Labenbacher jedenfalls auf den Baubeginn. Und: „Wir erfüllen damit einen Teil unseres Wahlprogramms mit Schwerpunkt Wohnen. Der Anschluss an die Fernwärme wurde von mir ebenfalls angeregt. Der Einsatz erneuerbarer Energie ist als selbstverständlich zu betrachten“, betont der Ortschef.