Freezy Trap: Austro-Rap vom Feinsten aus Kaumberg. Zum Nachdenken anregen, zum Weinen und zum Lachen bringen möchte Austro-Rapper Marinko Perka alias „Freezy Trap“ mit seinem Album „Arroganzla-Hypothese“.

Von Bernhard Herzberger. Erstellt am 20. Januar 2021 (04:10)
„Freezy Trap“ Marinko Perka in seinem Tonstudio, wo er an der Fertigstellung seines neuen Albums arbeitet.
privat

„Viele Leute glauben, Rap ist arrogant“, sagt Marinko Perka, der seine Musikrichtung oft mit Macho-Gehabe in Verbindung gebracht sieht. Eine Hypothese, die ihn im Corona-Jahr 2020 beschäftigt hat. Dabei entstand sein bereits 14. Solo-Album.

„Rap kann viel mehr“, ist der gebürtige Waldviertler, der vor einem Jahr nach Kaumberg übersiedelt ist, überzeugt. Wie er denkt, was er fühlt, wozu er Musik macht und warum er ist, wie er ist — das möchte der 30-jährige Austro-Rapper zum Ausdruck bringen. In 17 Songs verarbeitet er selbst Erlebtes. Sein künstlerisches Schaffen sieht er auch als Ventil für seine Gefühle: Aggressionen, Wut, Freude am Leben und natürlich auch die Liebe. So vertieft er sich in Themen wie das Schlussmachen übers Internet, miterlebte Todesfälle oder lässt seinen Emotionen im „Anti-Stress-Lied“ freien Lauf.

Wichtig ist ihm auch, „Messages zu verbreiten“, sagt er — etwa gegen Krieg und Gewalt. Überhaupt hat er sich, als er sich selbst 2003 den Künstlernamen „Freezy Trap“, also übersetzt „kaltschnäuziges Maul“, verpasst hat, vorgenommen, zu sagen, was er denkt. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich seine Werke von den gängigen Musik-Streaming-Plattformen in Internet downloaden. Das neue Album soll ab 19. März erhältlich sein. Die Links finden Interessierte auf der Website www.freezytrap.com

Im Zivilberuf im Pflegeheim tätig, bringt Marinko seit 2003 aufs Papier, was ihn beschäftigt und vertont dann seine Gedanken — seit 2009 im eigenen Studio. Zu seinen schönsten Erfolgen zählten zwei Auftritte am Wiener Donauinselfest, das Zipf-Air-Festival oder die Teilnahme am Austro-Vision-Contest. Mit seiner Dienstleistung, für Firmen kurze Rap-Songs zu produzieren, unterstützte er im Krisenjahr 2020 zwölf kleine Betriebe kostenlos.

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