22 Covid-Patienten in Spitalsbehandlung

Zahl der Corona-Infektionen ist im Bezirk Lilienfeld gesunken. Personal im Landesklinikum bleibt aber voll gefordert. Krankenhaussprecher spricht von "hoher physischer und psychischer Belastung der Mitarbeiter."

Erstellt am 22. November 2021 | 16:09
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Der Altersschnitt der Corona-Patienten im Landesklinikum Lilienfeld liegt aktuell bei 70 Jahren.
Foto: Landesklinikum Lilienfeld

Pünktlich zu Beginn des Lockdowns für alle zeigt sich im Bezirk im Wochenvergleich ein Rückgang der Corona-Infektionen. Am Montag meldete die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit eine Sieben-Tage-Inzidenz (Fallzahlen pro 100.000 Einwohner) von 1.275,8 (325 Fälle), der Landesschnitt lag vergleichsweise bei 982,5. Eine Woche zuvor, also am 15. November, betrug die Inzidenz in Lilienfeld noch 1.621,3 (401 Fälle).

Aus dem Landesklinikum Lilienfeld werden mit Stand Montag 22 Covid-Erkrankte in stationärer Behandlung gemeldet, drei Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. „Aufgrund der hohen Anzahl an Covid-PatientInnen kommt es zu einer hohen physischen und psychischen Belastung für die MitarbeiterInnen. Durch den hohen Pflegebedarf der Covid-PatientInnen und dem damit verbundenen erhöhten Personalbedarf ist eine stationsübergreifende Zusammenarbeit erforderlich“, schildert Spitalssprecher Bernhard Schindlecker.

Der Altersschnitt der Corona-Patienten im Landesklinikum Lilienfeld liegt aktuell bei 70 Jahren.