Hinterbrühl: Fernsteuerung explodierte in Hosentasche. Ein Bub, der im Sozialpädagogischen Betreuungszentrum Hinterbrühl untergebracht ist, hatte am Sonntag am späten Nachmittag Glück im Unglück.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 26. April 2020 (20:28)
Symbolbild
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Er fuhr mit seinem Fahrrad über das Gelände des Sozialpädagogischen Zentrums, in seiner Hosentasche hatte er einen Ersatz-Akku für sein Modellauto mit. Plötzlich explodierte der Akku, was einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Hinterbrühl zur Folge hatte. Einsatzleiter und Feuerwehrkommandant Franz Sittner betont: "Der Junge hatte Glück im Unglück.

Das Gefährdungspotential von Akkus wird oftmalig unterschätzt.

Die Wucht der Explosion zerstörte Unterhose und Hose des Buben, er wurde vom Roten Kreuz erst versorgt."  Die FF Hinterbrühl war mit drei Fahrzeugen und zehn Feuerwehrmännern ins Betreuungszentrum ausgerückt. Sittner erklärt: "
Unter Coronabedingungen rücken nur kleine Einheiten aus, um eine Ansteckung und einen eventuellen Personalausfall zu vermeiden. Bis heute haben wir acht Einsätze unter Coronabedingen durchgeführt."