Erstellt am 26. Februar 2017, 22:01

von Gila Wohlmann

Wiener stürzte am Göller 200 Meter ab!. Nur wenige Stunden, nachdem eine Wienerin bei einem Absturz am Göller schwer verletzt wurde, fiel hier ein Wiener in eine Eisgrube. Beide wurden mittels Taubergung gerettet.

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NÖN.at berichtete: Eine Wienerin, die mit ihrem Lebensgefährten unterwegs war,  war am Samstag bei einer Skitour am Göller mehrere hundert Meter bei der „Hühnerkralle“ in die Tiefe gestürzt. Am Sonntagnachmittag ereignete sich ein ähnlicher Unfall am Göller.

Ein 52-jähriger Wiener unternahm mit seiner Lebensgefährtin eine Skitour. Sie starteten von der Ausfahrt des Lahngrabens aus und stiegen auf der Südseite den Göllers hinauf. Der Mann war mit einem Splitboard unterwegs und hatte Harscheisen angelegt. Seine Partnerin hatte Tourenski angelegt, dabei aber auf Harscheisen verzichtet.

Mann stürzte in Eisgrube

Etwa 20 Höhenmeter vor dem Grat wagte sich die Frau wegen des eisigen Hanges nicht mehr weiter und beschloss, doch die Harscheisen anzulegen. Da ihr dies im steilen Gelände nicht gelang, kam ihr ihr Freund zu Hilfe.

Dabei passierte das Missgeschick. Der Mann rutschte samt seiner Harscheisen weg und stürzte rund 200 Höhenmeter in die Eisgrube zwischen Bäumen und Felsen ab, wo er mit Verletzungen unbestimmten Grades liegenblieb.

Seine Partnerin verständigte per Handy den Notruf 140 und brachte die Rettungskette in Gang. Der 52-Jährige wurde nach der Erstversorgung vom Notarzthubschrauber „Christophorus 3“ mittels Taubergung geborgen und in weiterer Folge in das Krankenhaus Wiener Neustadt geflogen.