Auf drei Ebenen: Natur-Wissen aus dem Ötscher-Turm. Die Tier- und Pfanzenwelt können Interessierte in Wienerbruck (Gemeinde Annaberg, Bezirk Lilienfeld) auf drei Ebenen kennenlernen.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 24. August 2021 (09:47)
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Die Besucher können sich auf drei Ebenen im Ötscherturm fortbilden.
Fred Lindmoser

Der neu umgebaute Ötscher-Turm in Wienerbruck lockt am 28. August mit einem spannenden Natur- und Umweltprogramm zum Tag der offenen Tür. Ganz im Sinne des Naturparks können Einheimische und Gäste den Turm besichtigen und an Workshops unter dem Motto „Schauen-Fragen-Forschen“ teilnehmen.

Mit Malstift und Becherlupe

Bereits ab 9 Uhr kann der Turm besichtigt werden und im Turmzimmer wird Fragen wie „Was ist Natur eigentlich?“ nachgegangen. Ab 13 Uhr wird die Werkstatt eröffnet. Stempel schnitzen, Bären bemalen und Basteln mit Naturmaterialien ist hier möglich.

Mit Becherlupe und Schmetterlingsnetz ausgestattet können die Besucher rund um den Turm ihren Forscherdrang ausleben und die Artenvielfalt der Region kennenlernen. Auch eine Reise durch den Reisergarten steht auf dem Programm. Die Gäste tauchen in die Welt des Veredelns ein.

„Bei unseren Naturvermittlungen und umweltpädagogischen Programmen geht es darum, unseren Besuchern Zusammenhänge und fundiertes Wissen zu Tier- und Pflanzenwelt sowie der regionalen Kulturlandschaft mit auf den Weg zu geben. Dazu nehmen wir uns Zeit, um hinter die Kulissen zu schauen“, sagt Florian Schublach, Projektleiter des Naturparks Ötscher-Tormäuer.

Der Ötscher-Turm sei der ideale Lernraum. Im letzten Jahr hat das Team des Naturparks Ötscher-Tormäuer im Zuge eines Kooperationsprojektes mit der Wirtschaftsagentur ecoplus und der Naturschutzabteilung des Landes den ehemaligen Kletterturm in Wienerbruck zum Ötscher-Turm umgebaut. Er bietet nun Platz für Naturvermittlungen auf drei Ebenen – der Dachterrasse, im Turmzimmer oder in der ausgestatteten Werkstatt.