„9 Plätze 9 Schätze“: Voten für Ötschergräben. Heimisches Naturjuwel rittert bei ORF-Fernsehsendung um den Sieg. Das Public Viewing am 26. Oktober in der Ötscher-Basis Wienerbruck beginnt um 19 Uhr.

Erstellt am 24. Oktober 2016 (07:55)
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Mostviertel Tourismus/Weinfranz.at

„Es wird sicher eine ganz spannende Wertung“, sagt der Geschäftsführer des Naturparks Ötscher-Tormäuer, Florian Schublach.

Das heimische Naturjuwel ist der Vertreter Niederösterreichs bei „9 Plätze 9 Schätze“. Die ORF-Sendung flimmert am Nationalfeiertag um 20.15 Uhr in ORF 2 zum dritten Mal über die Bildschirme. Bis zu 1,056 Millionen Zuschauer waren bei der Premiere 2014 via ORF 2 dabei, bis zu 1,026 Millionen ein Jahr später, als Armin Assinger mit Barbara Karlich den Grünen See im steirischen Tragöß (2014) sowie den Formarinsee und die Rote Wand in Vorarlberg (2015) als Gewinner kürten.

Zusammenhalt in der Region wurde gestärkt

Heuer wollen die Ötschergräben die Gunst der Stunde nutzen. In Niederösterreich haben sie sich in der Vorentscheidung gegen das Mohndorf Armschlag und das Museumsdorf Niedersulz durchgesetzt.

Im Österreich-Finale warten als „Kontrahenten“ die Purbacher Kellergasse (Burgenland), der Dobratsch (Kärnten), die Bucklwehluckn im Mühlviertel (Oberösterreich), Kraftplätze in Filzmoos (Salzburg), der Weinweg der Sinne (Steiermark), das Kaisertal (Tirol), Bad Rothenbrunnen (Vorarlberg) und das Haus des Meeres in Wien.

„Ich glaube, dass die Ötschergräben von ihrem Bekanntheitsgrad durch die Landesausstellung 2015 und durch den neuen Wanderboom profitieren können“, meint Schublach. Für die gesamte Region um den Ötscher sei der Sieg in der Landesausscheidung schon eine unglaubliche Chance gewesen, umso mehr jetzt auch die Möglichkeit, sich einem noch größeren Publikum präsentieren zu können.

„Ich hoffe, dass wir durch den neuen Wanderboom und die Landesausstellung profitieren können.“

Florian Schublach vom Naturpark

„Es ist erfreulich zu sehen, wie sehr diese Wahl zum schönsten Platz Niederösterreichs den Zusammenhalt in der Region stärkt“, erklärt der Chef des Naturparks und der Ötscher-Basis Wienerbruck.

„Ich freue mich auf die bundesweite Ausscheidung und hoffe, dass am Abend des 26. Oktober jeder sein Handy zückt und für die Ötschergräben votet“, schmunzelt Schublach und testet selbst schon mal für die NÖN, wie man mit zwei Handys gleichzeitig voten kann. „Wenn die Ötschergräben dann zu Österreichs schönstem Platz gewählt werden, hat es sich allemal ausgezahlt – und wenn nicht, ist es auch eine unbezahlbare Werbung für uns“, weiß er.

Punktevergabe durch Jury und Telefonanrufe

Tatkräftig unterstützt und nochmals präsentiert werden die Kandidaten bei der Show von Moderatorinnen und Moderatoren der neun ORF-Landesstudios sowie zahlreichen Prominenten. So wird sich aus Niederösterreich Autor Alfred Komarek einstellen.

Die aus dem jeweiligen „Bundesland-heute“-Moderator und der bekannten Persönlichkeit gebildeten Bundesländer-Pärchen sind gemeinsam als Jury gefragt und vergeben Punkte, die dann in die Gesamtwertung (aus Jurywertung- und Telefon-Voting) einfließen. Wer die Live-Übertragung von „9 Plätze 9 Schätze“ gerne in geselliger Runde verfolgen will, der kann zum Public Viewing am 26. Oktober in die Ötscher-Basis Wienerbruck kommen. Beginn ist ab 19 Uhr mit Live-Musik von Andi & Phips.

Naturpark-Geschäftsführer Florian Schublach weiß, worauf es am 26. Oktober ankommt: Voten, votenund nochmals voten für die Ötschergräben – am besten gleich mit zwei Handys.
NOEN, Christian Eplinger

Dort schon erfolgreich in Szene gegangen ist übrigens ein Aktionstag über Hochlagenobst. Kulinarisch verwöhnt wurden die Gäste im Restaurant mit allerlei Spezialitäten, wie einer mit Äpfeln gefüllten Kalbsbrust. „Sowohl Inhalte und Ablauf, als auch die Besucher beim Hochlagenobsttag spiegelten für mich komplett die Vermittlungsziele des Naturparks wider. Es war für alle Beteiligten ein gelungener Tag“, zog Heribert Pfeffer vom Naturpark Ötscher-Tormäuer ein positives Resümee.