Schublach über Leader-Region-Projekte: „Besser geht‘s immer“

Wandererlebnis im Naturpark Ötscher-Tormäuer soll ausgebaut werden, konkrete Pläne gibt es bereits, so Projektmanager Florian Schublach.

Erstellt am 23. Dezember 2021 | 05:06
Lesezeit: 2 Min
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Ab 2022 soll das mobile Filmstudio in zehn weiteren Gemeinden des Traisen-Gölsentals und der Kleinregion GeMaPriMa unterwegs sein, thematisiert wird etwa das Spinnen und Weben in Annaberg.
Foto: Leader-Region Mostviertel-Mitte

Vier erfolgversprechende Projekte wurden dem Projektauswahlgremium der Leader-Region Mostviertel-Mitte online vorgestellt und mehrheitlich zur Fördereinreichung empfohlen.

So will man etwa die Region touristisch weiterbringen: Unter der Federführung von Mostviertel Tourismus wird unter anderem die Qualität des Wandererlebnisses im Naturpark Ötscher-Tormäuer weiter ausgebaut.

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Im Bereich der Kulinarik wird das Angebot der Mostviertler Feldversuche vertieft und erweitert. Dabei experimentieren Spitzenköche aus dem Mostviertel mit regionalen Produkten, um neue ungewohnte Geschmackserlebnisse zu erzeugen und damit die besondere kulinarische Vielfalt des Mostviertels zu feiern.

Obwohl der Naturpark Ötscher-Tormäuer bereits ein gut entwickeltes Ausflugsziel ist, weiß Naturpark-Projektmanager Florian Schublach, wie das Wandererlebnis weiter ausgebaut wird, denn: „Besser geht‘s immer.“

Digitales Wegemanagement und CRM-System

„Unser touristischer Fokus ist und bleibt das Thema Wandern. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das Wanderwegemanagement und somit die Qualität des Wanderangebots weiter zu steigern. Hierfür sollen ein digitales Wegemanagement-Tool aufgebaut und die Wegebetreuer geschult werden“, erklärt Schublach. Dieses Werkzeug diene auch der langfristigen Sicherung der für die Region so wichtigen Wanderwege.

Die Wanderstartplätze im Naturpark Ötscher-Tormäuer sowie das Kartenmaterial sollen ebenso weiterentwickelt werden. „Zur besseren Kommunikation mit unseren Gästen sollen ein professionelles CRM-System und ein Newslettertool etabliert werden“, so Schublach.

Das „Customer-Relationship-Management-System“ (CRM) unterstützt das Management von Kundendaten, erleichtert den Vertrieb, liefert nützliche Erkenntnisse, kann mit sozialen Netzwerken integriert werden und vereinfacht die Teamkommunikation. „Natürlich sehen wir es auch als unsere Aufgabe, bereits etablierte Kommunikationsmittel wie unsere Wanderkarte oder den Naturvermittlungsfolder auf die Bedürfnisse unserer Gäste anzupassen und weiterzuentwickeln“, betont Florian Schublach abschließend.

Uneingeschränkten Zuspruch erhielt das Projekt „Die Filmchronisten II“. Damit soll dieses erfolgreiche Vorhaben in die nächste Runde gehen, aktuell sind 16 Gemeinden des Pielachtales und des Traisentales am Projekt beteiligt. Ab 2022 wird das mobile Filmstudio in zehn weiteren Gemeinden des Traisen-Gölsentals und der Kleinregion GeMaPriMa unterwegs sein.

Filmchronisten auch 2022 unterwegs

Die regionalen Kamerateams der Filmchronisten halten historisches Wissen und damit die kulturelle Identität der Region fest und bringen diese auf die Kinoleinwand.

„Auf einem Bauernhof in Annaberg wird zum Beispiel die vor hundert Jahren im Ötschergebiet noch weit verbreitete Textilerzeugung gezeigt: vom Flachsanbau, über das Spinnen und Weben bis zum Kleidungsstück aus Leinen,“ berichtet Leader-Obmann Anton Gonaus begeistert.