Wintersaison: Das erwartet die Gäste in den Skigebieten. Annaberg und Mitterbach investieren in bessere Pistenbedingungen. Leichte Teuerung bei den Lift-Tickets.

Von Markus Zauner. Erstellt am 06. November 2018 (04:34)
Der neue Speicherteich bei denAnnaberger Reidl-Liften ist fertig.
Heidlmair

In etwas mehr als einem Monat, am 7. beziehungsweise 8. Dezember, wollen die Annaberger Reidl-Lifte und die Mitterbacher Gemeindealpe bei passender Schneelage die Wintersaison einläuten. Die zwei großen Skigebiete im Bezirk setzen unisono auf verbesserte Pistenbedingungen, wie die NÖN exklusiv in Erfahrung bringen konnte. Auf der Gemeindealpe wird konkret ein nagelneues Pistengerät angeschafft. „Die Investitionskosten dafür betragen etwa 600.000 Euro. Diese Neuerung schlägt sich in der Pistenqualität und damit im Fahrkomfort für unsere Gäste nieder“, ist sich Katharina Heider-Fischer von der Betreibergesellschaft NÖVOG sicher.

"Diese Neuerung schlägt sich in der Pistenqualität und damit im Fahrkomfort für unsere Gäste nieder“

In Annaberg konnte mittlerweile der neue Speicherteich mit einem Fassungsvermögen von rund 50.000 Kubikmeter Wasser fertiggestellt werden. Die Pumpleistung verdoppelt sich dadurch, womit an die 75 Prozent der Pistenfläche in nur 72 Stunden mit einer Grundbeschneiung ausgestattet werden können. Im Vorfeld der Errichtung hatte das Land Niederösterreich als Eigentümer die Kosten für den neuen Speicherteich mit rund zwei Millionen Euro angegeben. Zudem erwartet die Gäste der Annaberger Lifte in der heurigen Wintersaison eine verbreiterte Mathias-Zdarsky-Rennstrecke. „Damit können Renn- und Publikumslauf besser vereinbart werden“, schildert Lifte-Geschäftsführer Karl Weber den Vorteil.

Über 90.000 Besucher als Ziel in Annaberg

Beide Liftunternehmen wollen an die guten Zahlen aus dem vergangenen Winter — 98.000 Besucher bei den Reidl-Liften, knapp 45.000 auf der Gemeindealpe — anknüpfen. Wobei nur Annabergs Geschäftsführer Karl Weber konkret wird: „Wir wollen über 90.000 Besucher erreichen.“ Seitens der NÖVOG heißt es: „Unser Wunsch ist, dass wir die Vorjahreszahlen toppen können. Da wir als Skigebiet aber sehr stark von äußeren Einflüssen, wie dem Wetter, abhängig sind, können wir keine aussagekräftige Prognose geben.“

Leicht teurer wird das Skivergnügen in den „Skibergen an der Mariazellerbahn“, also in Annaberg, Mitterbach und Mariazell, jedenfalls. Der Preis der Lift-Tickets steigt im Vergleich zum Vorjahr um knapp drei Prozent.

Die Seilbahn der Mariazeller Bürgeralpe ist im Winter 2018/2019 aufgrund von Umbauarbeiten geschlossen, die Sessellifte sollen bei ausreichender Schneelage indes am 8. Dezember den Betrieb aufnehmen.

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