Neue Zipline im Promi-Test. Spektakuläre Fahrt mit dem in Niederösterreich einzigartigen Mega-Flying-Fox wagte Riege um Bundesratspräsident.

Von Astrid Krizanic-Fallmann. Erstellt am 15. Oktober 2019 (04:15)
Krizanic-Fallmann
Jochen Danninger, Petra Zeh, Karl Bader und Helmut Miernicki (v. l.) testeten mit Lifte-Geschäftsführer Karl Weber den Mega-Flying-Fox.

„Schön habt ihr es hier“, zeigte Helmut Miernicki, Geschäftsführer von ecoplus, bereits nach der Fahrt mit dem Vierer-Sessellift auf das Hennesteck seine Bewunderung. Gemeinsam mit ecoplus-Geschäftsführer-Kollegen Jochen Danninger, Bundesratspräsident Karl Bader, Bürgermeisterin Petra Zeh, NÖ-BBG-Geschäftsführer Markus Redl und Karl Weber, Geschäftsführer der Annaberger Lifte, testete er bei einem Lokalaugenschein am Freitag die erste Zipline Niederösterreichs.

Der spektakuläre Mega-Flying-Fox in Annaberg startete mit Oktober seine Probephase (die NÖN berichtete). Ab Mai nächsten Jahres ist der Regelbetrieb geplant. „Mit diesem besonderen Projekt für Familien kann das Berggebiet nun ganzjährig genützt werden“, sagte ecoplus-Geschäftsführer Jochen Danninger. 1,65 Millionen Euro wurden in die Attraktion investiert.

Zufrieden mit der schnellen Umsetzung der markanten Anlage mit Aussichtsplattform – Spatenstich war erst im September – ist die Annaberger Architektin Veronika Wagner-Pesendorfer. Zählt man den seit 2018 bestehenden Speicherteich zur Verbesserung der Beschneiung der Skipisten oder den Mini-Bike-Park dazu, wurden für Neuerungen in den letzten sieben Jahren über zehn Millionen Euro in die Hand genommen, führte Jochen Danninger außerdem an.

„Die Zipline ist ein großartiger weiterer Schritt und das Land ein verlässlicher Partner für den ländlichen Raum“, betonte indes Karl Bader. „Wir haben lange auf einen Sommerbetrieb des Liftes gehofft“, erinnerte sich Petra Zeh.

„Die Zipline ist ein großartiger weiterer Schritt und das Land ein verlässlicher Partner für den ländlichen Raum“

Mit dem im Bundesland einmaligen Angebot wären die Annaberger Lifte das Herzstück der Tourismusentwicklung der gesamten Region und „extrem wichtig“ für die Arbeitsplatz-Situation. Die Annaberger Bürgermeisterin erwartet sich dadurch und zusammen mit den anderen nahen Ausflugszielen Gemeindealpe, Mariazell und dem Eibl-Jet in Türnitz auch eine Steigerung bei den Nächtigungen.