Tourismus-Positionierung: Ideen werden Realität. „Lieblingsplatzerl“ für Nächtigungsgäste in Annaberg im Entstehen. Holler-Pflanze als Markenzeichen angedacht.

Erstellt am 04. April 2018 (05:19)
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Wallfahrerweg wird besser beschildert, so Bürgermeisterin Petra Zeh.

Ideen für eine ganzjährige Positionierung als Urlaubsort arbeiten Gemeinde, Lift und Gastro-Betriebe in der „AG Umfeldentwicklung“ aus.

In der Umsetzung befindet sich derzeit das Projekt „Lieblingsplatzerl“, bei dem Nächtigungsgästen im Rahmen eines Packages an besonderen Stellen, die erwandert werden können, eine Jause oder das Frühstück serviert wird. „Architektin Veronika Wagner-Pesendorfer entwirft mit Studenten kleine Hütten an vier Plätzen von Joachimsberg bis Annaberg“, informiert Bürgermeisterin Petra Zeh. Für sie spielt auch das Thema Holler-Pflanze und deren Produkte eine große Rolle.

„Holler wächst sehr viel in Annaberg“, weiß Zeh. Bei der ehemaligen Bergstation des Pfarrboden soll daher ein Aussichtsplatz mit Infos über die Pflanze und auch andere Kräuter entstehen. Neben Saft werden in den Gasthäusern schon Speisen mit Holler angeboten. „Das Pielachtal hat die Dirndl, das Traisental könnte sich auf den Holler spezialisieren“, stellt sich die Annaberger Bürgermeisterin ein künftiges Markenzeichen vor.

Positiv fiel indes der Rechnungsabschluss in der letzten Gemeinderatssitzung aus. „Als Abgangsgemeinde werden alle Vorhaben mit dem Land abgesprochen, wir sind für die Unterstützung sehr dankbar“, sagt Zeh.

Wegen Grundbesitzer-Wechsels wurde der Pachtvertrag des FF-Hauses in Wienerbruck neu beschlossen. Weil Firmen aufgrund der Sturmschäden keine Zeit hatten, wurde im Vorjahr die Dachsanierung beim Bauhof verschoben. Für heuer wurde ebenfalls die Arbeit in Zusammenarbeit mit der Straßenmeisterei beim Gehsteig im Bereich „Bergbauer“ aufgehoben, da eventuell auch die Wasserleitung mit verlegt werden soll.