„Goldener Igel“ für Rohrbach. Gemeinde Rohrbach erhielt hohe Auszeichnung für die 2019 getätigten Maßnahmen bezüglich der Grünraumpflege.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 21. Juli 2020 (08:03)
Durch das ökologische Engagement von Bürgermeister Karl Bader und Gesundheitsgemeinderätin Maria Vonwald wurde die Gemeinde noch lebenswerter.
Steyrer

Aufgrund umfassender ökologischer Maßnahmen wurde der Gemeinde die höchste Auszeichnung, der „Goldene Igel 2019“, zuteil.

Seit dem Jahr 2017 ist Rohrbach auch „Natur-im-Garten“- Gemeinde und geht bei der naturnahen Bewirtschaftung des Gemeindegrüns weiter mit gutem Beispiel voran. So wird beispielsweise auf Pestizide verzichtet und man setzt in diesem Bereich auf die alternative Unkrautbeseitigung mit Heißwasser.

„Um die Gesundheit und die Umwelt zu schonen, sehen wir diese Maßnahmen als richtige und wichtige Schritte für unsere Gemeinde an. Unsere Bauhofmitarbeiter sorgen auf ökologischem Weg für ein gepflegtes und unkrautfreies Ortsbild“, informiert geschäftsführende Gemeinderätin Maria Vonwald und zeigt sich erleichtert, dass die Grünraumpflege im öffentlichen Bereich seit Jahren schon in der Gemeinde Rohrbach ökologisch durchgeführt wird. „Eine weitere wichtige Komponente des ,Natur-im-Garten‘-Gemeindeprinzips ist, dass bei neu geschaffenem Grünraum oder einer Umgestaltung vorwiegend standortgerechte, regionaltypische und ökologisch wertvolle Pflanzen verwendet werden“, merkt indes Bundesrat Bürgermeister Karl Bader.

Als Zeichen der Wertschätzung, dass die Pflege ökologisch durchgeführt wird, verleiht das Land NÖ unter der Initiative „Natur im Garten“ jährlich den „Goldenen Igel“. Kernkriterien dafür sind der Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide und Düngemittel sowie auf Torf, biologische Vielfalt sowie Dokumentation durch die Gemeinde und Begutachtung durch Experten.