EVN setzt Millionenprojekt in Hainfeld bis 2023 um. Stefan Zach über die Erdverlegung der 20 kV-Leitungen und die Erneuerung des Umspannwerkes um 6,5 Millionen Euro.

Von Markus Zauner. Erstellt am 13. Januar 2021 (04:40)
Etwa neun Kilometer Mittel- und Niederspannungsfreileitungen werden abgetragen.
Hörtzer

„Wir bringen das Umspannwerk damit wieder auf den Stand der Technik“, kündigt EVN-Sprecher Stefan Zach an.
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Die Netz NÖ GmbH demontiert die bestehenden 20 kV-Leitungen und führt eine Erdverlegung durch. Zudem wird das Umspannwerk im Kirchtal erneuert. EVN-Sprecher Stefan Zach stand der NÖN zum Großprojekt Rede und Antwort.

NÖN: Wann soll die besagte Erdverlegung abgeschlossen sein?
Stefan Zach: Die Verkabelung der Erdkabel beziehungsweise die Abtragung der 20 kV-Freileitungen sowie die Revitalisierung des Umspannwerkes sollen bis 2023 abgeschlossen sein.

Wie lange ist die 20 kV-Leitung, die demontiert wird?
Abgetragen werden circa neun Kilometer Mittel- und Niederspannungsfreileitungen, teilweise auch Gittermastleitungen. Die in die Erde verlegten Mittel- und Niederspannungserdkabelleitungen werden in Summe etwa 15 Kilometer lang sein.

Im Zuge des Projektes kommt es auch zur Adaptierung beziehungsweise Erweiterung des Umspannwerkes im Kirchtal: Was passiert genau?
Bei den Arbeiten steht keine Leistungssteigerung im Mittelpunkt, sondern die Revitalisierung bestehender Hilfs- und Nebeneinrichtungen, die bauliche Erneuerung des Mittelspannungs-Schalthauses etc. Wir bringen das Umspannwerk damit wieder auf den Stand der Technik.

Wie viel wird in die Maßnahmen investiert?
Gesamt investiert die Netz NÖ hier rund 6,5 Millionen Euro. Davon circa 1,5 Millionen für die Abtragung der Freileitungen und die Verlegung der Erdkabelleitungen.