Türnitz ist Vorbild in Sachen Energie. Energiebericht der Gemeinde Türnitz hat überzeugt. Schon in Volksschule werden Kinder zu „Energiecheckern“ ausgebildet.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 09. Januar 2021 (03:46)
Gemeinderat Energiebeauftragter Christian Anzberger, Bürgermeister Christian Leeb und Umweltgemeinderätin Silvia Panzenböck (von links) freuen sich über die Auszeichnung zur Energievorbild-Gemeinde 2020.
Pirngruber

Umwelt- und Klimaschutz wird in Türnitz groß geschrieben. Das hat sich jetzt bezahlt gemacht. Jetzt darf sich der Ort „Energie-Vorbild-Gemeinde“ nennen.

„Unsere Gemeinde erhielt die Auszeichnung für die vorbildliche Energiebuchhaltung für das Jahr 2020“, erklärt Bürgermeister Christian Leeb. Seit 2013 sind Gemeinden per Energieeffizienzgesetz verpflichtet, ihre Energieverbräuche durch eine Energiebuchhaltung zu überwachen. Um die Qualität der Energiebuchhaltung zu steigern, gibt es seit vier Jahren das Projekt „Energie-Vorbild-Gemeinde“, an dem sich bereits 231 Gemeinden beteiligen. Die Gemeinde musste dafür einen umfassenden Energiebericht erstellen. Darin enthalten sind neben den Energieverbräuchen der Gemeindegebäude und Anlagen Vorschläge für energetische Verbesserungen. „Die Ideen werden im Gemeinderat diskutiert, um so die Energieeffizienz im Ort voranzutreiben“, erklärt Leeb.

„Einfache Dinge, wie Licht abdrehen oder ein Thermostat in den Klassen samt täglichem Ablesen, sollen unsere Jüngsten zum Energiesparen antreiben.“

In der Volksschule gibt es das Projekt „Energiechecker“, wo die Schüler mit dem sparsamen Umgang mit Energie befasst werden. Leeb: „Einfache Dinge, wie Licht abdrehen oder ein Thermostat in den Klassen samt täglichem Ablesen, sollen unsere Jüngsten zum Energiesparen antreiben.“ Landesweit unterstützen die Energie- und Umweltagentur NÖ des Landes und die Energieberatung NÖ bei der Berichterstellung und Datenerfassung. Die genaue Energiebuchhaltung leistet somit einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel. „Als Bürgermeister bin ich stolz auf diese Auszeichnung, spiegeln sich doch sämtliche Maßnahmen letztendlich in den jährlichen Energiekosten“, weiß Leeb.