Auto landete in der Gölsen. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwochabend bei St. Veit an der Gölsen (Bezirk Lilienfeld): Ein PKW-Lenker krachte mit seinem Wagen in ein Brückengeländer, der Motor flog in die Gölsen.

Erstellt am 13. März 2014 (10:28)
NOEN, FF Rainfeld, Rotes Kreuz Traisental
Gegen 20.15 Uhr war aus bisher ungeklärter Ursache der Fahrer eines VW Polo von der Straße abgekommen und frontal an das Geländer der "Felberer"-Brücke gedonnert.

Auto stürzte in Fluss, Fahrer wurde eingeklemmt

Durch die Wucht des Aufpralles wurde der komplette Motor aus dem Auto gerissen; sowohl Fahrzeug wie auch Einzelteile inklusive Motor flogen in die Gölsen. Der Fahrer wurde im Auto eingeklemmt.


Der Ersthelfer am Einsatzort berichtete, dass zuerst Unklarheit herrschte, wohin das Fahrzeug überhaupt genau geflogen war.

Dabei musste er leider feststellen, dass zu Beginn keine weiteren Personen an der Unfallstelle stehen blieben. Obwohl der Helfer die Vorbeifahrenden durch Handzeichen auf die Situation aufmerksam machte, hielt niemand an.

Zwei Vorbeifahrende halfen bei Rettung mit

Erst später blieben zwei Lenker stehen, um bei der Rettung des Verunglückten zu helfen bzw. die Einsatzkräfte zu alarmieren. Einer der beiden war ein Bundesheer-Bediensteter, der gemeinsam mit den anderen Ersthelfern in die Gölsen stieg um zum Verunglückten zu gelangen; gemeinsam zerrten die Helfer die Tür auf und befreiten den Verunglückten aus seiner misslingen Lage.
 
Die Feuerwehren St. Veit und Rainfeld führten in weitere Folge gemeinsam mit dem ASBÖ und dem Notarzt Lilienfeld die weitere Rettung des Verunglückten bzw. die Bergung des Fahrzeuges und der Einzelteile durch.
Die B18 musste in diesem Bereich kurzfristig total gesperrt werden.
 
Im Einsatz waren:
Feuerwehr St. Veit/G.
Feuerwehr Rainfeld
Polizei St. Veit/G.
ASBÖ St. Veit/G.
Notarzt Lilienfeld