Erntegespräche fanden in Türnitz statt. Türnitzer Ortsbauernräte verdeutlichten bei Zusammenkunft die Relevanz der regionalen Landwirte.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 27. September 2020 (03:21)
Bei den Erntegesprächen mit dabei waren Kammerobmann-Stellvertreter Rudi Buchner, Kammerobmann Reinhold Mader, Obmann Franz Teufel, Landeskammerrat Daniel Heindl und Kammerobmann-Stellvertreter Petra Schmölz (1. Reihe, von links).
privat

Im Zuge der vom NÖ Bauernbund ins Leben gerufenen Erntegespräche trafen einander die Türnitzer Ortsbauernräte und die Lilienfelder Kammerfunktionäre, die im März neu gewählt wurden.

Nachdem in der ersten Coronawelle keine Versammlungen stattgefunden haben, wurde dieses Erntegespräch am Betrieb von Obmann Franz Teufel dazu genutzt, um auf die Bedeutsamkeit der Bauern aufmerksam zu machen. Sie versorgen mit ihrer täglichen Arbeit die Bevölkerung 365 Tage im Jahr mit Lebensmitteln. „Es sind daher widersinnige Lebensmittelimporte absolut nicht notwendig. Sie tragen zum Fortschreiten des Klimawandels bei. Dieser stellt wiederum nicht nur die Bauernschaft vor harte Bewährungsproben“, betont Obmann Teufel.

Und: Man dürfe in ertragreichen Futterjahren, wie heuer, die letzten Jahre der Trockenheit nicht vergessen. „Grünlandflächen waren ausgetrocknet und der Borkenkäfer ruiniert auch heuer unsere Wälder“, weiß Teufel. Die Politik müsse noch intensiver versuchen, zu helfen. „Und die Kunden können mit ihrer Kaufentscheidung die regionale Land- und Forstwirtschaft stärken“, appelliert Teufel. Das solle natürlich auch für die Sägeindustrie gelten, da weite Transportwege auch den Klimawandel vorantreiben würden, unterstreicht der Obmann.