Prädikat „Luftkurort“: Messung starten in Mariazell. In den nächsten Monaten werden im Luftgüte-Container in Mariazell allerlei Daten gesammelt.

Von Teresa Lobinger. Erstellt am 31. Juli 2021 (04:08)
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Der mobile Luftgüte-Messcontainer soll jene Daten sammeln, die für die Ernennung zum Luftkurort ausschlaggebend sind. Bürgermeister Walter Schweighofer (r.) verspricht sich mehr Lebensqualität für die Bewohner sowie einen nachhaltigen und langfristigen Schutz des Lebensraumes und der Natur im Mariazeller Land.
ÖVP Mariazeller Land, ÖVP Mariazeller Land

Mariazell strebt das Prädikat „Luftkurort“ an und verspricht sich davon viele Vorteile – in touristischer und wirtschaftlicher Hinsicht. Der Start erfolgte mit den Behördenkontakten im Jänner, die NÖN hat berichtet.

Nun wurde am Radkersburgerplatz in Mariazell der mobile Luftgüte-Messcontainer des Landes Steiermark in Betrieb genommen. Ausgestattet mit allerlei Sensoren und technischem Equipment werden hier in den nächsten Monaten sämtliche Daten erhoben, die für die Ernennung Mariazells zum Luftkurort ausschlaggebend sind.

„Wer das Mariazellerland kennt, weiß dass wir diesbezüglich die besten Voraussetzungen haben.“ Bürgermeister Walter Schweighofer

„Die Ausweisung der Stadtgemeinde Mariazell und aller Ortsteile als Kurort hat natürlich eine erhebliche Aufwertung des Mariazeller Landes zur Folge“, erklärt Bürgermeister Walter Schweighofer. Die Idee dazu schwelte schon länger, bereits in den Sechzigerjahren war die Ernennung Mariazells zum Luftkurort schon einmal in greifbarer Nähe, wurde letztlich dann aber doch nie Wirklichkeit.

Das sogenannte Bioklima, das als Grundlage für die Ernennung zum Luftkurort dient, dürfte jedenfalls passen. Zu den Kriterien zählen Faktoren wie die Pollenbelastung, die Sonnenstunden, die Anzahl der Nebeltage, ein möglichst hoher Unterschied zwischen Tages- und Nachttemperaturen sowie natürlich die Luftqualität insgesamt. „Wer das Mariazeller Land kennt, weiß, dass wir diesbezüglich die besten Voraussetzungen haben“, gibt sich Schweighofer zuversichtlich. Nach der Auswertung der Messdaten sind dann die Behörden am Zug.