6,4 Prozent weniger Wahlberechtigte. 12.794 Frauen und 12.440 Männer sind im Bezirk zu den Urnen gerufen. Das bedeutet gegenüber 2015 ein starkes Minus.

Von Markus Zauner. Erstellt am 26. Januar 2020 (03:17)
NÖN/APA, APA

Endspurt im Wahlkampf für die Gemeinderatswahlen am kommenden Sonntag, 26. Jänner. Im Vergleich zu den Urnengängen 2015 ist die Zahl der Wahlberechtigten bezirksweit von 26.970 auf 25.234 gesunken, das bedeutet einen empfindlichen Rückgang um 1.736 Personen oder 6,4 Prozent.

Das „schwache Geschlecht“ ist bei den Urnengängen leicht in der Überzahl: 12.794 wahlberechtigten Frauen stehen 12.440 Männer gegenüber. Nur in fünf Gemeinden, konkret in Annaberg, Kaumberg, Kleinzell, Ramsau und Türnitz, dürfen mehr Männer als Frauen ihr „Kreuzerl“ machen, im Rest der Bezirkskommunen verhält es sich umgekehrt.

Wahlberechtigte: St. Veit in Front vor Hainfeld

Die meisten Wahlberechtigten (3.580) stehen (wenig überraschend) in der einwohnerstärksten Bezirksgemeinde St. Veit zu Buche, gefolgt von Hainfeld (3.428) und Traisen (2.967). Die Schlusslichter bilden die „kleinen“ Gemeinden Mitterbach (724), Annaberg (772) und Ramsau (833).

Wer kann bezirksweit gewählt werden?

ÖVP und SPÖ treten in allen vierzehn Bezirksgemeinden an, die FPÖ nur in Hohenberg nicht. Die Grünen stellen sich in Hohenberg und Annaberg der Wahl. Bürgerlisten kandidieren am 26. Jänner in Ramsau, St. Aegyd und St. Veit.