Bergretter waren im Dauereinsatz. Alpinunfälle: Mit massiven Kreislaufproblemen kämpften 80-jähriger und 48-jähriger Wanderer. Mutter und Kind beim Mountaincartfahren verletzt.

Erstellt am 16. Juni 2017 (17:34)
Bergrettung Mitterbach

Gleich drei Einsätze gab es für die Bergrettung Mitterbach am Donnerstag. Erster Vorfall war gegen 11.30 Uhr:  Ein 80-Jähriger aus Enzesfeld-Lindabrunn bekam zwischen Ötscherhias und Stierwaschboden massive Kreislaufprobleme. Drei Kameraden der Bergrettungsortsstelle Annaberg, die Streifendienst in den Ötschergräben machten, leisteten sofort Erste Hilfe. Die Bergrettung Mitterbach rückte zusätzlich mit fünf Mann aus. „Um eine rasche notärztliche Hilfe zu gewährleisten,  wurde der Notarzthubschrauber, Christophorus 15‘ zur Unterstützung angefordert. Der Mann wurde mittels Tau geborgen und ins Spital nach Scheibbs geflogen. Die hervorragende Zusammenarbeit des Streifendienstes aus Annaberg mit der Einsatzmannschaft aus Mitterbach sowie mit der C15-Crew ist dabei besonders zu erwähnen“, betont dazu der Mitterbacher Bergrettungsortsstellenleiter Paul Größbacher.

Am Nachmittag rückten die Bergretter erneut, dieses Mal zum Gasthaus Vorderötscher,  aus. Der Hüttenwirt hatte gegen 15.30 Uhr die Bergretter verständigt, da ein 48-jähriger Gast aus Böheimkirchen ebenfalls unter Kreislaufproblemen litt. „Nach der Erstversorgung durch unsere Notfall- und Rettungssanitäter wurde auch hier der Notarzthubschrauber C 15 zur Unterstützung angefordert“, berichtet Größbacher weiter. Gleichzeitig rückte eine zweite Einsatzmannschaft in Mitterbach auf die Gemeindealpe aus, weil eine Mutter mit ihrem Sohn beim Mountaincartfahren gestürzt war und sich beide dabei leichte Verletzungen zugezogen hatten. Sie wurden vom Roten Kreuz Mariazellerland ins Gesundheitszentrum Mariazell gebracht.

Bei heißen Temperaturen rät übrigens die Bergrettung: „Bergtouren und Wanderungen früh genug beginnen, um die größte Tageshitze zu umgehen; immer ausreichend Wasser trinken und genügend Pausen einlegen.“