Neuer Fahrplan sorgt für verbesserte Traisentalbahn. Anbindung des Traisen- und Gölsentals an St. Pölten wird weiter optimiert.

Von Markus Zauner. Erstellt am 25. September 2018 (04:19)
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Ab 9. Dezember besteht Montag bis Freitag nicht mehr nur morgens ein 30-Minutentakt von Schrambach und Hainfeld nach St. Pölten, sondern auch ab 13 bis 19 Uhr in die Gegenrichtung von St. Pölten über Traisen bis nach Schrambach.

Alles neu macht der 9. Dezember. Verkehrs-Landesrat Ludwig Schleritzko und VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll präsentierten den mit diesem Tag in Kraft tretenden Fahrplanwechsel. Und der bringt für die Traisentalbahn einige Verbesserungen. Im Detail: Durch die Maßnahmen ab 9. Dezember besteht Montag bis Freitag nicht mehr nur morgens ein 30-Minutentakt von Schrambach und Hainfeld nach St. Pölten, sondern auch ab 13 bis 19 Uhr in die Gegenrichtung zum Heimpendeln von St. Pölten über Traisen bis nach Schrambach.

„Wir haben schon in den letzten Jahren die Angebote deutlich verbessert“

Täglich, also von Montag bis Sonntag, wird ein Stundentakt zwischen St. Pölten und Schrambach bzw. St. Pölten und Hainfeld eingeführt, wobei die Direktverbindung immer wechselt. Auf dem jeweils anderen Streckenabschnitt ist ein Anschlusszug gegeben. Die Anbindung des Traisen- und Gölsentals an St. Pölten soll somit weiter optimiert werden, sodass ganztägig und an 365 Tagen im Jahr eine attraktive, leicht merkbare Taktverbindung mit der niederösterreichischen Landeshauptstadt besteht. Die Verknüpfung mit dem Regionalbusverkehr im Bahnhof Lilienfeld bleibt in bewährter Weise bestehen.

Alle Züge bedienen weiterhin den Taktknoten St. Pölten Hauptbahnhof, somit kann mit einmaligem Umstieg stündlich (zur Hauptverkehrszeit alle 30 Minuten) nach Wien bzw. Linz gefahren werden.

Investiert wird auch in die Infrastruktur: Die Traisentalbahn bietet in Zukunft 7.200 zusätzliche Züge pro Jahr, 500.000 Sitzplätze werden neu geschaffen. „2018 investiert das Bundesland Niederösterreich mehr als 84 Millionen Euro in den Nah- und Regionalverkehr“, betont Landesrat Schleritzko. Und: „Wir haben schon in den letzten Jahren die Angebote deutlich verbessert.“

20 Prozent Fahrgastplus auf Traisentalbahn

Diese Maßnahmen hätten bereits zu einem Fahrgastzuwachs geführt — bei der Traisentalbahn liegt das Plus bei rund 20 Prozent. Schleritzko: „Diese Steigerungen kommen durch eine deutliche Verbesserung bei Service und Angebot zustande.“

VP-Bundesrat Karl Bader merkt an: „Die VPNÖ hat vor der Landtagswahl die nunmehrigen Verbesserungen bei der Fahrplanumstellung bereits angekündigt. Jetzt werden sie umgesetzt. Ich freue mich darüber, dass es zu diesen Verbesserungen kommt. Während andere jetzt mit scheinbar neuen Forderungen kommen, arbeite ich gemeinsam mit dem verantwortlichen Landesrat am längst vereinbarten Programm. Dies gilt auch im Hinblick auf den noch umzusetzenden Halbstundentakt ins Gölsental.“

Die neuen Fahrpläne gibt es unter www.vor.at/service/downloads

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