Polizei warnt vor Betrug mit Mahnungen. Dubiose E-Mails fordern Geld wegen „Zahlungsunfähigkeit“. Hohenberger betroffen.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 08. Dezember 2017 (08:34)
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Internetbetrug

„Sie haben trotz zahlreicher Mahnungen nicht Ihre Zahlungsbereitschaft unter Beweis gestellt. Aufgrund Ihrer anhaltenden Zahlungsunwilligkeit sehen wir keine andere Möglichkeit, als bei Ihrer Bank/Sparkasse eine Vorpfändung vorauszubringen!“ Solche E-Mails sind seit einiger Zeit im Umlauf.

Und: „Das Formular ist bereits vorbereitet. Ihr Konto wird in Kürze gesperrt. Sie haben dann keine Zugriffsmöglichkeit. Sie können diese Maßnahme nur vermeiden, wenn sie umgehend 373, 49 Euro überweisen“, heißt es in den E-Mails. Auch ein Hohenberger erhielt eine solche Zahlungsaufforderung eines vermeintlichen Gerichts, bestätigt die Polizei. Als Absenderin wird eine angebliche Anwältin angegeben.

Auf ersten Blick schauen Schreiben echt aus

„Die Schreiben sehen auf den ersten Anschein durch das österreichische Justizzeichen sehr echt aus, sind es aber nicht. Das ist Internetbetrug“, warnt ein IT-Ermittler auf NÖN-Anfrage. Er rät, keinesfalls Geld an diese Konten zu transferieren, sonst ist dieses verloren.