Skigebiete sind gut gebucht. Annaberg und Mitterbach sind mit Bettenauslastung in Weihnachts- und Semesterferien zufrieden.

Von Markus Zauner. Erstellt am 03. Dezember 2019 (04:21)
Symbolbild

Vorsichtiger Optimismus ist in der Hotellerie ob der aktuellen Nachfrage angesagt. „Die Annaberger Unterkunftsgeber sind mit der Buchungslage in den Ferien zufrieden“, bestätigt Tourismuslady Katalin Burger. In Zahlen bedeutet das: Für die Weihnachtsferien betrage die Bettenauslastung nach Jetzt-Stand etwa 80 Prozent, für die niederösterreichischen Semesterferien 95 Prozent, rechnet Burger vor.

Kurzentschlossene könnten in Annaberg aber immer noch das eine oder andere Zimmer finden, weiß die Tourismusexpertin. Wobei sie speziell auf die Zeit unter der Woche verweist: „Wer seinen Winterurlaub zeitlich flexibel einteilen kann, findet von Montag bis Freitag noch eine große Auswahl an Unterkünften.“

„Wenn Frau Holle es gut mit uns meint, und nicht extrem gut, erwarten wir gleich viele Nächtigungszahlen wie in der letzten Wintersaison.“ Tourismuslady Katalin Burger, Annaberg

Im Winter 2017/2018 standen in Annaberg 23.046 Nächtigungen zu Buche, in der vergangenen Saison waren es 21.768. Burger glaubt heuer an eine ähnliche Nächtigungsbilanz wie 2018/2019: „Wenn Frau Holle es gut mit uns meint, und nicht extrem gut, erwarten wir gleich viele Nächtigungszahlen wie in der letzten Wintersaison. Im Jänner dürfen wir sogar auf eine Steigerung hoffen.“

An die Schneemassen des Jänner 2019 — und die dadurch ausbleibenden Gäste — erinnert auch Mitterbachs Bürgermeister Alfred Hinterecker. „Wenn die Schneeverhältnisse normal sind, muss der Jänner 2020 bei den Nächtigungen wesentlich besser werden“, prophezeit der Ortschef. Mit den Vorausbuchungen in seiner Heimatgemeinde zeigt sich Hinterecker sehr zufrieden. „Im Zeitraum 30. Dezember bis 2. Jänner gibt es kaum mehr freie Betten“, schildert Hinterecker.

Die Bettenauslastung in Mitterbach für die gesamten Weihnachtsferien beziffert der Ortschef nach aktuellem Stand mit rund 95 Prozent. „Sehr gute Anfragen“ ortet er auch in puncto Semesterferien. „Wenn es so bleibt, schaut es gut aus“, spekuliert Hinterecker daher mit einer guten Nächtigungsbilanz im Winter 2019/2020.