Das plant die Stadt für 2020. Sanierung von Gemeindewohnhäusern, Flutenschutz und Brückenerneuerung sind zentrale Themen.

Von Markus Zauner. Erstellt am 26. November 2019 (04:32)
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Zur Beschlussfassung steht das Budget der Stadt für 2020 erst am 18. Dezember. Der NÖN verriet Bürgermeister Wolfgang Labenbacher (ÖVP) aber bereits jetzt exklusiv die wichtigsten Vorhaben für das nächste Jahr, die fix im Voranschlag zu finden sein werden.

Das kostenintensivste Projekt für die Stadt wird die Generalsanierung der Gemeindewohnhäuser Castellistraße 42-48 sein, kündigt Labenbacher an. Wobei der Renovierungsbedarf groß ist. „Neue Fenster, neues Dach und Installierung eines Vollwärmeschutzes sind bereits ausgeschrieben“, verrät der Ortschef. Neben Elektroarbeiten steht zudem die Heizungserneuerung an. „Ziel ist der Fernwärmeanschluss“, erklärt Labenbacher.

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Hochwasserschutz: Fortgeführt wird das Projekt Schrambach-Stangental. Anfang des kommenden Jahres sollen laut Bürgermeister etwa Dammschüttungen beim Anwesen Steigenberger und im Bereich Am Brunnenfeld in Stangental erfolgen. Weiters will man den Bereich bei der Krankenhausbrücke und beim Magdalenensteg hochwassersicherer machen.

Volksschulsanierung: Im Zentrum steht nach Angaben des Stadtoberhaupts die Adaptierung der Klassenräume. Budgetiert werden für 2020 die entsprechenden Planungsarbeiten.

Österleinbrücke: Die derzeit prekäre Situation auf der Brücke in die Österleingasse soll im kommenden Jahr beseitigt werden. Wegen Korrosionsschäden und Schäden am Holzbelag musste bereits eine Verminderung der Gewichtsbeschränkung von 16 auf zehn Tonnen erlassen werden, Lkw dürfen aktuell nur mehr im Schritttempo über das Bauwerk fahren. 2020 ist der Tausch der Holzkonstruktion durch eine Betonbrücke vorgesehen.

Infrastruktur: Betont wissen will Ortschef Labenbacher auch: „In Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Straßennetz und kleinere Maßnahmen wird jährlich investiert.“