Mehr Züge fürs Gölsental gefordert. Halbstundentakt nach Hainfeld unterstützt SP. Bahn wird bis 2025 elektrisch.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 02. Juli 2019 (04:04)
Robert Steineck
Hainfelds Vizebürgermeister Andreas Klos, selbst Bahnpendler, SP-Bezirksvorsitzender und Hainfelder Bürgermeister Albert Pitterle (beide SP) sowie SP-Nationalratsabgeordneter Robert Laimer (rechts) setzten sich für einen Halbstundentakt auf der Gölsental ein.

Ein 30-Minuten-Intervall auf der Gölsentalbahn: Das ist Wunsch der Anrainergemeinden.

Die geforderte Fahrplanadaptierung an Werktagen soll insbesondere den Pendlern zugutekommen. „Während der Halbstundentakt im Traisental längst umgesetzt ist, wird die Strecke ins Gölsental im Stundentakt angeboten. Das ist zu wenig Angebot für die arbeitende Bevölkerung.

„Gerade in Zeiten des Klimawandels ist ein Verkehrsmittel wie die Bahn wichtig“

Auch könnte die ältere Generation leichter in die urbanen Bereiche“, untermauern SP-Bezirksvorsitzender Albert Pitterle und Hainfelds Vizortschef Andreas Klos die Forderung und meinen: „Wenn die Zuzugsgemeinden entlang der Gölsentalbahn auch keinen Schienenersatzverkehr, bis auf Schülerbusse, angeboten bekommen, wundert es nicht, wenn Menschen auf ihr Auto oder Zweitauto nicht verzichten wollen.“ Jetzt bekommt der Bezirk Unterstützung durch SP-Nationalratsabgeordneten Robert Laimer, der zum Lokalaugenschein kam.

„Gerade in Zeiten des Klimawandels ist ein Verkehrsmittel wie die Bahn wichtig“, betont er. „Die Infrastrukturentwicklung läuft, die Ergebnisse dazu liegen voraussichtlich im Herbst vor“, informiert ÖBB-Sprecher Christopher Seif.

Traisentalbahn soll sauberer werden

ÖBB, Land und Bund bauen die Regionalbahnen um 372 Millionen Euro aus. Die Traisentalbahn soll sauberer werden: Mit der Elektrifizierung der Garnituren von St. Pölten bis Hainfeld/Schrambach wird heuer begonnen. 2024/25 soll die Strecke elektrifiziert sein.

Umfrage beendet

  • Seid ihr mit dem Bahnangebot zufrieden?