900-Jahr-Feier in Rohrbach wurde vertagt. Um 1120 erste urkundliche Erwähnung von„Rorwanch.“ Geplantes Fest rund um Nationalfeiertag soll 2021 nachgeholt werden.

Von Eva Steyrer. Erstellt am 29. Oktober 2020 (03:15)
Bürgermeister Karl Bader (Mitte), Vizeortschefin Anna Klinger und Pfarrer Pater Altmann Wand sind überzeugt, dass das Dorffest „900 Jahre Rohrbach“ in gebührendem Rahmen nachgeholt werden kann.
Steyrer

„Unser Dorf feiert“, steht im Kalender, der zu Jahresbeginn an alle Haushalte verteilt wurde. „Rund um den heurigen Nationalfeiertag war geplant, das 900-jährige Bestehen unseres Dorfes zu feiern“, bestätigt Bürgermeister Karl Bader auf NÖN-Anfrage. Denn um 1120 wurde „Rorwanch“ erstmals urkundlich erwähnt.

Mit verschiedenen Aktivitäten seitens der Gemeinde, einem Konzertabend, Lesungen und einer Messe mit Blasmusik und Frühschoppen, sollte dieses Jubiläum würdig gefeiert werden. Die Corona-Pandemie ließ dieses große Vorhaben jedoch nicht zu. „Es war im heurigen Frühjahr und Sommer schon relativ klar, dass eine derartige Großveranstaltung aufgrund der Covid-19-Beschränkungen nicht durchführbar ist“, zeigt sich auch Vizebürgermeisterin Anna Klinger, die das Fest gerne mitorganisiert hätte, etwas enttäuscht. „Den Spuren der Vergangenheit nachzugehen, daran wollte sich auch die Pfarre beteiligen“, ist es für Pater Altmann Wand aber ziemlich gewiss, dass dieses Event zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden kann.

Bürgermeister Karl Bader glaubt, dass das Dorffest „900 Jahre Rohrbach“ vielleicht schon im kommenden Jahr mit der Bevölkerung gebührend gefeiert werden kann. „Rohrbach hat eine reiche geschichtliche Vergangenheit, die von Freud und Leid geprägt ist. Unsere Vorfahren ließen sich nie entmutigen. Heute können wir mit Stolz auf eine lange Geschichte zurückblicken und wir wollen die Gemeinde weiterhin verantwortungsbewusst mit Leben füllen“, stellt der Ortschef fest.