Lilienfeld behandelt Patienten. Das Landesklinikum Lilienfeld wird nun auch zur Behandlung von Coronavirus-Patienten herangezogen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 20. März 2020 (13:23)
Das Landesklinikum Lilienfeld.
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Die medizinischen Planungen und strukturellen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurden vom Krisenstab der NÖ Landesgesundheitsagentur heute angepasst — mit Auswirkungen für das Lilienfelder Spital.

Im Hinblick auf die zu erwartende steigende Zahl an Covid-19-Fällen wurden in allen Regionen des Landes weitere Kliniken definiert, die in der Folge die Behandlung von Coronaivirus-Patienten übernehmen werden. Die Entscheidung fiel dabei auf die Landeskliniken in Hollabrunn, Lilienfeld, Neunkirchen und Waidhofen/Thaya. Zunächst werden die Kliniken Lilienfeld und Neunkirchen den diesbezüglichen Betrieb aufnehmen, heißt es seitens des Krisenstabs. Die anderen Kliniken folgen gemäß Kapazitätsnotwendigkeiten in den nächsten Tagen. Diese Maßnahme sei wichtiger Baustein der regionalen Planung, die die möglichst wohnortnahe Versorgung von Patienten sicherstellen soll.

„Grundlage für unser koordiniertes Vorgehen ist ein definierter Stufenplan, der uns in die Lage versetzt, unsere Kapazitäten den Erfordernissen entsprechend der Infektionsentwicklung anzupassen“, sagt der Leiter des Krisenstabs und Vorstand der NÖ Landesgesundheitsagentur, Konrad Kogler.

Insgesamt können durch eine stufenweise Erhöhung der Kapazitäten bis zu 960 Patienten in den Kliniken versorgt werden.